Und wer räumt den Scheiß jetzt weg?

geomuell_kurios104 Letterboxen, von der Sockenpuppe semi-naturverträglich, aber dafür anscheinend mit der Genehmigung von Ämtern und Behörden* ausgelegt, liegen jetzt als Müll in der Natur – vielen Dank.

Anstatt die Geocaches bis zur endgültigen Klärung zeitnah zu sperren und nicht noch mehr Schaden entstehen zu lassen, wurden lieber die provokanten und doch auch irgendwie konstuktiven Noteschreiber gesperrt. Monate später hat man nun wohl doch noch Einsicht mit der Natur und schiebt alles ins Archiv.
Müss(t)en hier jetzt vielleicht mehr Regeln her oder braucht es einfach doch noch mehr Pornotrails bis man sich vielleicht nicht nur in der Community, sondern auch bei Groundspeak die Frage nach der Nachhaltigkeit beim Geocaching stellt…

Und wenn ihr euch irgendwann fragt warum man wegen jeder Dose eine Genehmigung braucht und immer weniger Orte überhaupt bedost werden dürfen, könnt ihr euch bei denen bedanken, die ohne Sinn und Verstand immer noch einen obendrauf legen mussten… #geocaching

Quelle: Twitter

Es ist wie es ist, machen wir das Beste draus. #seufz Da die Sockenpuppe/Sockenpuppen – böse Zungen behaupten es wäre die „Aufkleber-Gruppe aus Stuttgart“ – vermutlich kein Interesse daran hat/haben die Hinterlassenschaften der modernen Schatzsuche wegzuräumen, stelle ich hier jetzt eine einfache Frage: Und wer räumt den Scheiß der anonymen Müllproduzenten jetzt weg? #Geomüll

* #AugenLiedHerunterzieh

Autor:
Datum: Dienstag, 4. Juni 2019 9:01
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Allgemein

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7 Kommentare

  1. 7

    @Cachologen:
    Yep, eine solche Liste führe ich auch. Ist derzeit nicht ganz vollständig, da ich viele Archivierungen noch nicht ausgewertet habe, aber derzeit umfasst sie auch über 300 Caches grob im Bereich Rothenburg bis Eichstätt, so Pi mal Daumen zwei Landkreise.
    Wo immer die reele Möglichkeit besteht, dass etwas liegengeblieben ist, nehme ich das Listing in diese Liste auf, und ab und an wird mal etwas eingesammelt.
    Mancher Cacherkollegen kennt man ja, da wird archiviert, aber sicherlich nicht eingesammelt – klassisch bei solchen Archivierungsnachrichten wie „habe keine Zeit mehr, mich darum zu kümmern“ …

  2. 6

    @Antonio: Ach nee, war ja nur ein Zitat aus dem Blogartikel und wer mit Zeitung als Beweisfoto cachen geht, braucht sich über Spekulationen nicht wundern… ;-)

  3. 5

    https://kocherreiter-geocaching.de/2019/06/paddeln-bis-zur-juemme-ist-endliche-geschichte/#comment-1840

    Siehe meinen Kommentar bei Kocherreiter Blog, daraufhin wurde direkt der Blogeintrag abgeändert dass dieser für Stuttgarter Cacher gelegt wurde – eine Aussage die wohl aus der Luft gegriffen war und überhaupt nichts dran ist bzw. komplett ohne jeglichen Beleg, so schlimm sind die da unten im Süden wohl doch nicht – Ich denke hier eher primär an Coburg…… aber auch das eine reine Theorie 😉
    Wenn JR dies in seinem Blog ebenfalls noch korrigieren möchte? Mir persönlich ist es ja wurscht aber damit die Fakten hier Fakten und keine Luftgriffe sind.

  4. 4

    @Beleman: Dass ein verwaister Geocache Eigentum des Owners bleibt ist nicht nur beim Einsammeln, sondern auch beim Adoptieren ein Problem (hatten wir jetzt schon mehrfach). Es wäre schön, wenn da was geändert werden würde.

    Keine Ahnung ob es rechtlich überhaupt möglich wäre, aber eine Idee wäre, dass man beim Veröffentlichen eines Caches auf geocaching.com irgendeine Erklärung bestätigt, dass bei Inaktivität (wie sich diese ermitteln lässt sei jetzt mal dahingestellt) der Cache automatisch „vogelfrei“ wird, so dass andere ihn adoptieren oder entsorgen können. Wird natürlich schwierig wenn er dann noch auf anderen Plattformen gelistet ist.

    Naja, ich vermute mal dass man das nicht so einfach umsetzen kann, es wird also alles beim alten bleiben und auch Geocacher werden sich weiter fleißig als Umweltsünder betätigen.

    Wir haben mittlerweile eine Bookmarkliste auf die ich Caches packe bei denen nach der Archivierung höchstwahrscheinlich Müll liegen geblieben ist. Obwohl ich hauptsächlich den Radius meiner Notification (glaube 50 km um die Homezone) beobachte, sind es schon über 200 Dosen.

    Ein paar haben wir, wenn wir in der Nähe waren, schon eingesammelt. Leider kommt man halt nicht so schnell mal überall hin, daher wäre wünschenswert die Idee würde sich rumsprechen.

  5. 3

    Ein CITO solcher Art hatte ich gedanklich auch schonmal vorgeschlagen. Dürfte theoretisch aber nicht freigeschalten werden, da die Dosen streng genommen einen Eigentümer haben bzw. es sich deshalb nicht um Müll im eigentlichen Sinne handelt. Und es müsste sichergestellt sein, dass die Dosen nicht noch irgendwo anders auf anderen Seiten gelistet sind (und das schließt etwa auch den Aushang im örtlichen Supermarkt ein).
    Ja, sicher, in der Praxis wissen alle, dass man die Dosen einsammeln könnte, theoretisch ist das aber nicht so einfach.

    Darum also: Einsammeln ohne „CITO-Punkt“. Machen wir bei uns in der Gegend auf immer mal. Wer einen „Siegpunkt“ als Anreiz braucht, hat die Sache ohnehin falsch verstanden.

  6. 2

    […] Und wer räumt den Scheiß jetzt weg? […]

  7. 1

    Da wäre es doch mal ne Idee, jemand aus der Gegend würde ein Cito, in dessen Rahmen die Dosen eingesammelt werden, veranstalten.