1500 Dosen in die Landschaft gerotzt

Nachdem die E.T.-Serie Anfang März diesen Jahres archiviert und sich anschließend die örtlichen Unternehmen über den Umsatzrückgang beschwerten, sind nun beinahe* alle Dosen wieder aus dem Archiv gekramt und sogar noch um 500 neue Mikros erweitert worden.
Früher™ wurden die Guidelines zu derartigen Dosenansammlungen noch umgesetzt und so manch eine Statistikrunde gar nicht erst veröffentlicht. Falls doch, dann wurde diese kurze Zeit später mit einfacher Begründung der “Cachesättigung” wieder gelöscht.

Cache Saturation
Please don’t hide a cache every 600 feet just because you can. The ultimate goals of the saturation guideline are to encourage you to seek out new places to hide caches rather than putting them in areas where caches already exist and to limit the number of caches hidden in a particular area, especially by the same hider. Groundspeak may further restrict cache listings in areas where cache saturation becomes a concern.

Quelle: geocaching.com

Heutzutage ist es kein Problem mehr derartige Powertrails veröffentlichen zu lassen. Masse statt Klasse, die “Helden” aus Amerika machen es vor. Das ist scheinbar der neue Trend und Hinz&Kunz springt auf diesen Zug auf. Vermutlich sehr zur Freude von Jeremy, denn je mehr Dosen, desto bekannter wird Geocaching, desto mehr neue Cacher gibt es und desto praller werden die Kassen von Groundspeak. Derartige “Geocaching-Wahrzeichen” funktionieren vielleicht im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in Deutschland dürfte das in Zukunft zu immer massiveren Problemen führen. Auf Punktejagd in Deutschland – Geocacher ohne Rücksicht auf Verluste…
Irgendwie schade, dass die Statistik das Hobby dermaßen im Würgegriff hat. :(

* Die Problemdosen von damals natürlich nicht

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Autor: JR849
Datum: Dienstag, 23. August 2011 22:24
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16 Kommentare

  1. 16

    Hat eigentlich schon jemand den Programmierern des BadgeGen Macros Bescheid gesagt, dass die Fundzahlen für den “The Busy Cacher” geändert werden müssen?
    Da steht momentan noch eine 400 als Wert der höchsten “Auszeichnung” für gefundene Caches an einem Tag… Ist ja mittlerweile ein bissi dürftig. :D X:

  2. 15

    Das Grundlegende Problem ist doch nicht ein Powertrail sondern daß es erst heisst aus Verkehrssicherheitlichen Gründen abstellen und dann wird es aus Finanziellen gründen….also genau den Gründen die beim Geocachen überhaupt nichts zu suchen haben wiederbelebt wird und sogar noch eins draufgesetzt wird in dem man weitere Dosen in die Gegend wirft.
    Ich find gebt den Statistikcachern ihre Powertrails aber lasst dafür zwischendurch Platz für gute Multis LPs eca….Da eine gute Lokation zu finden die nicht durch eine Filmdose blockiert wird ist schon echt schwer geworden.

  3. 14

    @Traveling Jack: Erst “Kraftpfade” und dann “IMHO”? Tz tz tz! Wenn schon, dann bitte “MEME”(meiner ehrlichen Meinung entsprechend) ;)

    Viele Grüße
    Gerald

  4. 13

    Haloa!

    Nun, streiche “gerotzt” – setze “nasalsekretiert”. Klingt doch viel freundlicher und wird wahrscheinlich nicht verstanden. Sei es drum.

    Kraftpfade sind IMHO überflüssiger Unsinn, dessen Gipfel aber offensichtlich noch nicht erreicht ist. Hörte ich doch gestern erst, dass die komplette “Route 66″ kraftbedost werden soll. Gerücht oder Wahrheit? Wahrheit oder Pflicht?

    Dass dies in Deutschland so dermaßen einschlägt, begründet die vorherrschende Mentalität. Du bist, was auf dem Zettel steht, egal ob bei der Dosensuche oder im Job. Hier eine Bescheinigung – dort eine Fundzahl. Selbstdefinition eben. Da kommt die Statistik doch gerade recht.

    Wenige Worte der persönlichen Unterhaltung zeigen dann schnell die Realität. Darum mein Tip: Schaut auf den Menschen, nicht auf die Fundzahl.

    TJ.

  5. 12

    :pfeil: :pfeil: http://www.geocaching.com/profile/?guid=c18a19b2-0da2-4a32-bc03-bb358897a804
    8O 8O 8O 8O 2630 caches veröffentlicht :x

  6. 11

    als ich mit geocachen angefangen habe,erklärte mir mein arbeitskollege es so: “ich kenne einen schönen ort und den will ich dir zeigen”……

    zeiten ändern sich.. :( :( :( :(

    eine megarunde hab ich bisher gemacht und es war sch…..45 dosen an der strasse entlang auf ca 7-8 km länge…..ich hab es wenigstens mit dem fahrrad gemacht…..in den logs standen etliche drin,die auch geschrieben hatten,das sie es NACHTS MIT DEM AUTO abgefahren sind…. :irre: :irre: :irre: :irre: :irre:

    ich bin auch schon wählerischer in der dosenwahl geworden…..

    wie heisst es so schön….Lieber EINE schöne dose als 50 drive in dosen

  7. 10

    Also, ich gebe ehrlich zu, dass dieses Thema in meinem Innern durchaus gewissen Emotionen erzeugt (dem Blogschreiber wird es vermutlich ähnlich gehen), welche durch die Formulierung “gerotzt” auf das Trefflichste umschrieben werden. Von daher gehe ich mich mit dieser Blogüberschrift durchaus konform, auch wenn es vielleicht nicht der edelste Schreibstil ist.

    Viele Grüße
    Gerald

  8. 9

    Geschmissen würde schon reichen :bravo:

  9. 8

    @Trracer: Ich werde es mir zu Herzen nehmen und beim nächsten Mal eine Überschrift alà “1500 Geocaches mit Liebe ausgelegt” wählen… :lol:

  10. 7

    … ich überlege gerade Trier mit 2000 CHALLENGES einzuzäunen … :pfeif:

  11. 6

    Also mit dem Titel kommen wir dem Bild-Niveau wirklich sehr nah, dass ist schade denn der Inhalt enthält viel wahres. Für Reviewer sollte es einfach sein, solche Powertrails mit dem Hinweis auf die Guidelines und dem Flächenunterschied Deutschland, USA abzulehnen. Was fehlt ist der Arsch in der Hose, dies durchzuziehen. Nicht suchen funktioniert leider nicht, auch bei mir nicht und bislang ein PT war auch richtig gut, hatte aber nur 30 Dosen.

    Also liebe Reviewer hier die Gründe zur Ablehnung:
    Die Fläche sowie Bevölkerungsdichte USA und Deutschland weisen starke Unterschiede auf.
    Wüsten und Steppengebiete wie bei den großen PTs in den USA gibt es in Deutschland praktisch nicht. Damit sind Schäden an Flora und Fauna praktisch vorprogrammiert.
    Die Guideline existiert.
    Natürlich ist die Akzeptanz in der Community sehr hoch, aber das ist die Chance sich vom reinen Knöpfchendrücker zum Lenker des Hobbys aufzuschwingen. Einen Versuch wäre es allemal wert.

  12. 5

    Ignorieren nützt da leider nichts. Es geht hier mehr um die Problem mit Anwohnern oder Behörden. Wenn um eine Talsperre herum 30 Dosen verteilt sind und die Cacher mit dem Auto von Dose zu Dose fahren ist das schon heftig.
    Wenn jetzt auch noch ein Cacher auf die Idee käme alle 161 m um ein Talsperre herum Dosen zu verteilen, würde das zu größeren Problemen führen und dem Ruf des Cachens schaden. An der Sorpe z.B. ließen sich so 135 Dosen anbringen. Und diese würden garantiert von Unmengen an Cachern gesucht werden. :wallbash:

  13. 4

    Der eine mag sowas, der andere nicht. Ist halt ein vielfältiges Spiel.
    Man brauch sie ja nicht machen, kann sie einfach ignorieren.
    Ist schon erstaunlich, wieviele PT es u.a. in D gibt, oft mit einer Cachezahl um 100. Finde es schön.

    Bis denne
    Lutz, DL3BZZ

  14. 3

    Mich regen diese Entscheidungen auch manchmal auf, vor allem wenn sie in der eigenen Region vorkommen. Powertrails widersprechen den Guidelines, aber weil es viele statistikgeile Cacher heutzutage gibt, veröffentlicht man sie trotzdem, damit sie weiterhin schön Geld an Groundspeak bezahlen. Genau wie die Challenges denke ich ist das nur ein Trick von vielen, um zahlende User zu gewinnen.

    Hat eigentlich schonmal jemand gezielt bei Groundspeak nachgefragt, warum Powertrails gepublisht werden, obwohl sie gegen die Guidelines verstoßen?

  15. 2

    Mir reicht schon der Trail bis Köln am WE. Da liegen genug Dosen am Strassenrand um nicht mehr so richtig vorwärts zu kommen.

  16. 1

    Da hilft nur: Nicht aufregen, sondern ignorieren!