Ungefragt

Mittlerweile scheint es keinen Tag mehr zu geben, an dem nicht in irgendeiner Form über Geocaching berichtet wird. Scheinbar muss jede Zeitung und jeder Radio- und Fernsehsender einmal jährlich diese moderne Schatzsuche in den Fokus rücken und es finden sich immer (mehr) mediengeile Cacher, die sich dafür prostituieren dazu hinreißen lassen. Dabei wird in den meisten Fällen nicht einmal der Owner informiert oder gar um Erlaubnis gebeten.
Immerhin können sich manche noch dazu durchringen, vor der Ausstrahlung den Owner darüber in Kenntnis zu setzen…

ich wollte ihnen nur kurz mitteilen, dass der BR – unser land – voraussichtlich am 27.07.12 um 19.00 uhr über geocaching einen fernsehbericht ausstrahlt. wir haben dabei ihren cache „biberlehrpfad“ als positives beispiel ausgewählt.
ich wünsche ihnen noch viel spass beim erstellen weiterer interessanter caches.

Quelle: Geoclub

… wobei es dann schon zu spät ist, um „Nein“ zu sagen.
Bei Blogartikeln habe ich persönlich kein Problem, solange nicht gespoilert wird. Manchmal bin ich schon darum gebeten worden, Details zu entfernen und habe selbst auch schon das ein oder andere Mal entsprechende Mails geschrieben. Bei Lost-Places und anderen extravaganten Caches verkneife ich mir in letzter Zeit einen Artikel oder schreibe weder GC-Code, noch Name oder Link dazu.
Als Owner wünsche ich mir, ich denke da dürften die meisten Cacher einer Meinung sein*, dass vor einer Veröffentlichung in Medien anderer Art zuerst einmal derjenige gefragt wird, der den Cache ausgelegt hat. Das gebührt der Höflichkeit und am Ende sollte man auch ein „Nein“ akzeptieren.
Alles Andere ist nicht nur unhöflich, sondern schlichtweg schlechter Stil. :nein:

 

*Oder täusche ich mich da? Zeit für eine Umfrage

Eine vorherige Anfrage, ob mein Cache für eine Radio-/Fernseh-Reportage oder einen Artikel in Zeitung/Zeitschrift verwendet werden darf...

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Datum: Dienstag, 17. Juli 2012 14:31
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24 Kommentare

  1. VeranstaltungstechnikerNo Gravatar
    Samstag, 28. Juli 2012 18:36
    24

    Ich kann mich dir nur anschließen der Anstand sollte über medien-Geilheit bestehen. Leider stößt man da bei manchen auf :wallbash:

  2. 23

    @Saarfuchs: Guideline? Regelung? Verpflichtung? Es steht auch nirgends in den Guidelines, dass man nicht in Caches kacken darf. Im Normalfall sorgt da der gesunde Menschenverstand für einen gewissen Anstand. Ist zwar nicht dasselbe, aber auch hier wird Groundspeak keine Veranlassung verspüren, dieses Verbot (oder Bitte) in den Guidelines schriftlich festzuhalten. Denn wie man schon lesen konnte, wird dies immer wieder praktiziert.
    Der Unterschied zu Magazinen, Zeitungen und Fernsehen ist das kommerzielle Interesse. Vermutlich würde die Umfrage hier anders aussehen, wenn ich eine Bezahlung erwähnt hätte. Das war aber bisher nicht der Fall und dürfte auch in Zukunft keine Rolle spielen. Letztendlich geht es einfach nur darum, dass irgendjemand mit den Dosen anderer Leute Geld verdient und spätestens da sollte man nicht nur der Höflichkeit wegen den Owner fragen.

  3. 22

    @jr849 Ich bin NICHT vehement gegen vorher Fragen – ich finde nur aktuell keine Guideline oder Regelung, aus der solch eine Verpflichtung hervorgehen würde.

    Grundsätzlich kann man Owner kontaktieren und mit ihnen besrechen, was man Schreiben oder Zeigen möchte.

    Manchmal wird sowas aber auch nichts bringen, speziell wenn man einen Misstand anprangern oder zumindest zur Diskussion stellen möchte. Das fängt dann mit der Twittermeldung an, geht über Facebook und Google+ mit Bildern bis hin zu einem (ausführlichen) Blogbeitrag…

    … und wenn das ohne zu Fragen OK ist, wo ist dann noch der Unterschied zu Magazinen, Zeitungen und Fernsehen (außer vielleicht die Verbreitung)

  4. 21

    @Saarfuchs: Ich glaube, deine vorgefasste und meiner Ansicht nach nicht richtige Meinung, ist durch nichts zu erschüttern. Du legst dir alles so aus, wie du es gern hören möchtest und ignorierst gekonnt Tatsachen. Wie du ja hier im Blog eindrucksvoll unter Beweis stellst. :bravo:
    Mach was du willst und behaupte weiterhin der Himmel ist grün, ist mir Hupe. :mrgreen:

  5. 20

    @Saarfuchs: Warum auch immer du so vehement dagegen bist, es dürfte keinem eine Zacke aus der Krone fallen, wenn man vorher fragt bevor man einen Cache in die Medien zerrt, oder? O_o
    Ich denke die Umfrage hier lässt keine Zweifel offen, dass ein Großteil sich in dem Fall schlichtweg nicht übergehen lassen möchte.

  6. 19

    @KunstDieb um ehrlich zu sein, halte ich deine Auslegung der Guidelines für etwas gewagt…

    Natürlich gilt auch für die Cachelistings das Urheberrecht – aber wer kopiert die Listings ganz oder in Teilen?

    Es wird ja darüber berichtet. Soweit mir bekannt ist, darf ich als (Online-) Journalist über Webseiten unter Nennung der Quelle berichten oder sogar daraus zitieren. Wer das anders sieht möge mir bitte eine Quelle für ein solches Gesetz oder Regelung nennen.

    Den zweiten Abschnitt, den du aus den Guidelines zitierst, lese ich so, dass ich nicht die Listings (oder auch Teile daraus) in ihrer ursprünglichen Form (also ohne eine kreative werthaltige Ergänzung von mir) verbreiten darf… aber genau das passiert ja bei einem Medienbericht nicht.

    Zu deinem letzten Zitat liegt meines Erachtens ein Übersetzungsfehler vor – das Zitat stammt aus den „Terms of Use“, dort „4. Use of Publishing Tools and Forums“ der Punkt (m): „(m) Publish, on any Groundspeak owned web property, …“ – Bei diesem Punkt geht es um die Veröffentlichung auf den Webseiten, die Groundspeak gehören und nur das können sie regeln :-?

    Also, kurz zusammen gefasst, meiner Meinung nach verbieten weder die „Guidelines“ noch die „Terms of Use“ das mediale Berichten über Caches ohne den Owner vorher zu informieren…

    Aber „Apropos Terms of Use“ – darin räumt jeder geocaching.com-Nutzer Groundspeak das Recht ein, alles was auf deren Webseite veröffentlicht wird wie immer sie wollen zu nutzen :twisted:

    –> „By submitting any Submission to Groundspeak, You grant Groundspeak a worldwide, non-exclusive, transferable, perpetual, irrevocable, fully-paid royalty-free license and right to use, reproduce, distribute, import, broadcast, transmit, modify and create derivative works of, license, offer to sell, and sell, rent, lease or lend copies of, publicly display and publicly perform that Submission for any purpose and without restriction or obligation to You.“

    Wollte es ja nur mal erwähnt haben! 8O

  7. 18

    Um diese Umfrage einmal fernab jeglicher Emotionalität zu führen, sollten wir zur Meinungsfindung doch einfach mal ins Kleingedruckte schauen, was fast jeder Cacheersteller nichthinterfragend „abhakt“.

    Da steht zum einen:

    The Site and all content available on the Site are protected by applicable intellectual property laws, and are for personal and noncommercial use.

    Aha, die Website und deren verfügbarer Inhalt sind nach den geltenden Gesetzen zum geistigen Eigentum geschützt und für den persönlichen und nichtkommerziellen Gebrauch bestimmt. Das heißt die Cachebeschreibungen dürfen privat, jedoch nicht kommerziell genutzt werden. Und da die Filmaufnahmen sicher nicht eigennützig zur Vorführung im heimischen Kleinkino im Keller genutzt werden sollen, spricht schon allein das dagegen. Aber schauen wir weiter.

    You may not reproduce or retransmit the Site Materials, in whole or in part, in any manner, without the prior written consent of the owner of such materials, except as follows: You may make a single copy of the Site Materials solely for Your personal, noncommercial use, but such copying must be consistent with any applicable additional terms and conditions and You must preserve any copyright, trademark, or other notices contained in or associated with such Site Materials. You may not distribute such copies to others, whether or not in electronic form and whether or not for a charge or other consideration, without prior written consent of the owner of such materials. If you have any questions, contact us at contact@groundspeak.com.

    Aha, Listinginhalt darf weder im Ganzen noch in Teilen kopiert und an Dritte (in dem Fall wohl das Drehteam oder Zuschauer) ohne die Zustimmung des jeweiligen Owners weitergegeben werden. Ausnahme: Es darf eine (in Worten e i n e) Kopie des Listings für private Zwecke unter Einhaltung der Urheberrechte angefertigt werden. Man ist nicht berechtigt diese, auch elektronisch, egal ob gegen eine Gebühr oder sonstige Gegenleistung ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Owners weiterzugeben. Bei Fragen wende man sich bitte an Groundspeak.

    Halten wir also fest, dass ohne vorherige Erlaubnis, welche darüber hinaus auch schriftlich vorliegen muss, sich nichts dreht. So auch keine „Dreh“arbeiten ;o)

    Und last but not least

    You and not Groundspeak, are entirely responsible for all content that you upload, post or otherwise transmit via the Site. You agree not to: (m) Publish, on any Groundspeak owned web property, the solutions, hints, spoilers, or any hidden coordinates for any geocache without consent from the cache owner.

    DU und NICHT Groundspeak ist für den Inhalt verantwortlich, was die Frage nach einen zentralen Ansprechpartner beantwortet. Der Nutzer stimmt unter anderen zu, ohne Einverständnis des jeweiligen Cacheowners KEINE Lösungen, Hinweise, Spoiler oder irgendwelche versteckte Koordinaten zu veröffentlichen!

    Ich glaube, dies bedarf keiner weiteren Kommentierung. :o)

    So, nun ist das also geklärt. Stellt sich nur noch die Frage, wie man damit umgehen soll?
    Groundspeak melden, welche nach zwei Monaten reagieren und den möglichen Zugang des Fernsehteams, nach der Ausstrahlung sperren? Denen dürften, sofern es sich um einen Premiumaccount handelt, die 7 Euronen sicher egal sein und bei erneuten Bedarf ist halt ein neuer Account schnell in der Pipeline.
    Mit einer Unterlassungsklage beim zuständigen Amtsgericht die Ausstrahlung verhindern? Möglich und eigentlich auch typisch deutsch, streiten wir uns doch wegen jeden Kleinkram. Gerichte wollen schließlich auch beschäftigt werden. ;o)
    Oder, man sieht das Ganze sportlich. Wenn der Cache gut ist, dann kommt er bestimmt auch gut weg und die PR ist bestimmt auch nicht undienlich. Ich denke, die Zahl derer welche sich das Logbuch aufgrund des gespoilerten Berichts ergaunert, wird sich in Grenzen halten und kommt mit oder ohne Bericht bei vielen anderen Caches auch Zustande. Umso älter und aufwendiger ein Cache ist umso mehr Hinweise befinden sich in den Logs und Fotos, wo man oft auch schon so zum Final kommt. Der Urzustand eines Caches ist doch nach dem FTF Log schon nicht mehr gegeben und nach dem hundertsten erst recht nicht mehr. Viele Leute werden bei einen guten Cache auch alle Stationen ablaufen und sich am Ende stolz eintragen. Statistikgeile, welche einen Fund mehr auf den Counter haben wollen, finden die Dose auch ohne Fernsehbericht. Und ja, man kann diese ganze Geschichte noch mit den tausendsten „ABER“ schmücken.

    Aber ich habe mir Mühe gegeben und der erschleicht sich den 5/5er…
    Aber jetzt suchen welche meine auswendige Station und machen sie vorsätzlich kaputt..
    Aber jetzt kopieren andere mein schönes Listing…

    Aber, ;o) das sind viele andere Themen, worüber man noch viel schreiben kann. Ich persönlich fände einen Bericht über einen meiner Caches OK, über eine Frage zuvor würde ich mich dennoch freuen. :o)

    In dem Sinne…
    Beste Grüße, ArtThief

  8. 17

    @Saarfuchs: Mit dem Einreichen eines Listings möchte ich in erster Linie den Cachern einen (netten) Cache zum Suchen geben. Wenn irgendein Käseblatt- und/oder Käsesender ein Sommerloch stopfen möchte, soll er entweder vorher fragen und mit der Antwort leben können oder sich was anderes einfallen lassen. Alles was in irgendeiner Weise einen kommerziellen Hintergrund hat und über das „private“ „von Cachern, für Cacher“ hinaus geht, ist nicht jedermanns Ding und sollte entsprechend respektiert werden.

  9. 16

    Was genau ist denn medial hervorheben? Ist das nur ein Bericht im Fernsehen? Oder auch schon ein Bericht im lokalen Radiosender? Oder in einem Blog? Facebookbericht über found? Twitter? Gibts da eine Grenze bei der Anzahl der Leser/Hörer/Zuschauer wo „medial“ anfängt?

    Ist ein Favoritenpunkt schon medial? oder gar ein Log?

    Wie immer ist die Frage, wo ist die Grenze… ich bin der Meinung, das es da keine gibt?

    Mit dem einreichen eines Listings veröffentlich der Owner seinen Cache. Danach ist er frei zum loggen und darüber berichten!

  10. 15

    Also ich bin ja auch dafür, das mich jeder vorher fragen muss ob er eine meiner Dosen suchen darf. Wär ja noch schöner, wenn sich da jeder einfach ungefragt ins Logbuch reinschreiben dürfte.

    Ernsthaft: Das wirst Du nie vermeiden können. Bestenfalls nehmen sie überhaupt einen erfahrenen Cacher mit zum filmen. Geh eher davon aus, dass sie im üblichen diletantischen Stil auf Recherche gehen. Gerade bei Lokalsendern ist ja nicht gerade Qualitätsjournalismus an der Tagesordnung.

  11. 14

    @Saarfuchs: Es geht nicht um größere Besuchermengen, sondern lediglich darum, dass ich persönlich (und einige andere Cacher/Owner (siehe Umfrage)) nicht ungefragt ihre Caches in den Medien sehen wollen. Es ist immer noch in irgendeiner Form mein Werk und genauso wie ich davon ausgehe, dass der Cache oder irgendwelche damit verbundenen Basteleien mit entsprechender Umsicht behandelt werden, so erwarte ich auch vorher gefragt zu werden, wenn CacherXY meine Dose medial „hervorheben“ möchte. ;)

  12. 13

    Bin ich trotzdem anderer Meinung, ein Owner im Voraus nicht wissen kann, wie oft ein Cache angegangen wird – will heißen, ich als Owner muss immer davon ausgehen, dass mein Cache oft gesucht und gefunden wird.

    Daher sollte es auch meine Verantwortung sein, dass ich den Cache so platziert habe, dass es auch mit Menschenmengen keine Probleme gibt…

    Schließlich könnte ja auch ein hyperattraktiver Cache in der Nähe platziert werden, was dazu führt, dass meiner plötzlich öfters gefunden wird, da er ein angenehmer Beiwerk-Statistikpunkt ist?

    Ist dann auch das platzieren eines solchen Caches ohne vorheriges Fragen aller umliegenden Owner schlechter Stil? Sicher nicht!

    Also, meiner Meinung nach sollten Caches so platziert werden, dass sie auch mit größeren Besuchermengen klar kommen…

    Geocaching im allgemeinen und Lost-Places im speziellen sind schon lange kein Geheimnis mehr! Und auch nicht jeder Lost-Place muss bedoset werden! Aber das ist ein anderes Thema…

  13. 12

    @treemaster
    Die Caches der AOK wird wohl eh keiner finden. :wallbash:

    Spielplatz

    Stadt in der Nähe: Bad Urach

    Geokoordinaten:

    N 48°29.648 E 90°24.077
    N 48°29’39’’ E 90°24’00’’
    N 48.49413333 E 90.40000000

    zurück zur Übersicht

    Mit den Kords landet man sicher nicht in „Bad Urbach“! :lachtot:

  14. 11

    Sagen wir mal so, den Owner zu fragen ist eigentlich schon ein Gesetz der Höflichkeit und den Anstandes.
    Ein Muss ist es allerdings den Landbesitzer zu fragen. Denn durch das Spoilern und „bewerben“ des Caches wird dieser sicher hufiger angegangen. Und ob der dies möchte ist ja fraglich.
    Da aber der Landbesitzer häufig nur dem Owner bekannt sein dürfte (wenn es nicht öffentliches Gebiet ist, da man aber bei einem Multi ja vorher gar nicth wissen kann), sollte man vielleicht einfach den Owner fragen.

    Ergo = Es ist ein Muss den Owner zu befragen.

  15. 10

    Grundsätzlich – Spoilern verboten!

    …aber berichten – in einer geeigneten Form, warum nicht?

    Eine geeignete Form, damit meine ich nur die Informationen veröffentlichen, die es zu diesem Cache eh schon gibt. Damit meine ich Daten aus dem Listing und Bilder von Stationen, die in der Galerie der Cachebeschreibung schon zu erkennen sind… und mit ganz viel Fingerspitzengefühl um eigenen Erfahrungen oder Einschätzungen ergänzt, solange es kein SPOILER ist!

    Unter diesen Bedingungen sehe ich auch persönlich keinen Grund den Owner vorher um Erlaubnis fragen zu müssen.

    Weiter glaube ich, dass Caches, die vom Owner veröffentlich werden, der ganzen Cachergemeinde zur Verfügung stehen, auch „kommerziellen“ Veranstaltern (ohne vorher zu Fragen)… weil, was ist der Unterschied? Caches sind doch da, um gefunden zu werden – und solange man sich an die Regeln hält, finde ich daran nichts verwerfliches!

    Just my 2 cents,
    Joerg

  16. 9

    Ein Cache liegt für Cacher aus.
    Ein Cacher ist, wer sich auf die Suche nach dem Cache begibt.
    Wenn dies ein Fernsehteam ist, sind das halt auch Cacher.
    Sobald ein Cache veröffentlicht ist, kann der Owner nur noch zusehen was damit passiert. Wenn der Owner angepisst ist, das sein Cache in den Medien auftauchen könnte, darf er Ihn nicht veröffentlichen…

  17. 8

    @Horrorheinz Einen Ansprechpartner zu finden ist doch garnicht so schwer. Ein kurzer Blick auf Tante Google und schon hab ich den Thüringer Geocaching Verein e.V. und den Kompassnadel e.V. gefunden. Und in der Schweiz: Geocachingverein Embrachertal GVE. Also durchaus kompetente Ansprechpartner.

    So eine Veröfffentlichung ohne Fragen geht einfach garnicht. Und das ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit. Da geht es auch um das verbrennen einer Lokation. Die Probleme sind auch ohne die Medien schon gruß genug. Aber die interessiert ja nur wie sie ihr Sommerloch stopfen können.
    Ich bezweifle ja noch ob die Medien das so ohne weiteres dürfen. Schliesslich bin ich keine Person von öffentlichem Interesse und mein Eigentum schon gar nicht. Damit gilt: Informationen über mich und mein Eigentum dürfen ohne meine Zustimmung nicht veröffentlicht werden. Nur weil ich meine Dose einem bestimmten Personenkreis zur Verfügung stelle, wird sie dadurch ja nicht öffentlich für alle. Aber mit ihrer Pressefreiheit begründen die ja alles. Irgendwie ist das ein EndlosThema.

  18. 7

    Positives Beispiel:
    Ein cachender Redakteur einer Obdachlosen- bzw. Sozialzeitung hat bei mir angefragt ob er einen meiner kleineren Multi-Caches im Rahmen einer Reportage „Ohne Geld die Stadt entdecken“ verwenden darf. Grundsätzlich für mich kein Problem, da ich aus genau diesem Grund diesen Cache ausgelegt hatte: Um den Menschen einen schönen und informativen kostenlosen Ort (in diesem Fall eine museumsartige Einrichtung der Universität) zu zeigen.

    Dennoch habe ich den Redakteur darauf hingewiesen dass ein Spoilern des eigentlichen Verstecks oder der Antworten zu den Fragen in Bildern oder im Text nicht wünschenswert ist, und er versicherte mir, dass er dieses einhalten wolle. Immerhin sei er selbst Cacher.

    Andererseits habe ich gerade heute im Prospekt für das Ferienprogramm in unserem Dorf gesehen, dass dort auch ein Geocaching-Workshop gemacht werden soll. Bisher wurde ich noch nicht angeschrieben, ich bin schon am überlegen ob ich mich bei meinen Caches mal auf die Lauer lege und sehe ob die meine Caches ungefragt in ihr Ferienprogramm integrieren.

  19. 6

    Einer unserer Caches wurde auch schon mal recht ausführlich in einerm Artikel gespoilert. Auf 4 Seiten wird über unseren Cache berichtet, mit vielen einwürfen zu anderen Caches. Auf den Bildern kann man die Formel zum Finale erkennen und ein einige andere Highlights des Caches.

    Gefragt hat vorher niemand, und auch hinterher hat sich niemand gemeldet. Erst als ein anderer Cacher uns auf den Artikel aufmerksahm machte haben wir davon erfahren.

  20. 5

    Heute morgen auf der Suche nach „meinem“ Außendienstmitarbeiter bin ich über folgendes gestolpert:
    http://www.aok.de/bundesweit/geocaching-schatzsuche-mit-jolinchen-geocaches-194595.php

    Und wir wundern uns, warum das Hobby nicht mehr im Verborgenen ablaufen kann :roll:

    Wenn jetzt schon die größte Gesundheitskasse Deutschlands Caches auf Spielplätzen auslegt… so langsam hab ich wirklich keine Lust mehr, mir überhaupt noch Listings aufzurufen.

  21. 4

    Journalisten. Alle in einen Sack gesteckt und draufgehauen, dann triffts keinen falschen.

    Das schlimme ist das die tatsächlich noch glauben man würde sich über solche Berichte freuen. Oder ist der letzte Satz in der E-Mail vielleicht Sarkasmus?

    Wäre es mein Cache würde ich diesen Menschen anrufen und ihn zumindest über dieses Missverständnis aufklären. In einem sachlichen aber unmissverständlichen direkten Gespräch das er nicht einfach wegklicken kann wie eine E-Mail.

  22. 3

    @FerrariGirlnr1: Ein Cache liegt für Cacher aus und nicht für das Fernsehen. Fernsehen ist halt kein Cacher. Mit der gleichen Begründung müsste es jeder Laden dulden, daß seine Waren bzw. das Geschäft gefilmt wird. Fernsehen ist ja kein Käufer wie jeder andere auch.

    Da es halt keinen zentralen Ansprechpartner abseits GC/Wanderjugend gibt, nehmen sich halt die Medien irgendeinen Owner bzw. dessen Cache raus. Gäbe es einen zentralen Ansprechpartner, könnte man ja einen „Schaucache“ einrichten, der als Beispiel dient.
    Hm, ist nicht Eigengott der Außenminister der Reviewer? Wäre er nicht der geeignete Ansprechpartner gewesen?
    Ok, das gilt natürlich nur für GC und nicht für OC/OX/NC/TC oder was es sonst noch für Plattformen gibt.

  23. 2

    Manchmal kann das auch Vorteile haben:
    Eine Jugendgruppe, mit der (geschätzten) Erfahrung von 3 gefundenen Caches richtete auf ihrer Homepage eine Seite ein, wie Geocaching funktioniert. Dabei benutzten sie auch ungefragt einen Cache von uns als Beispiel für ihre Foto-Dokumentation. Positiver Nebeneffekt dabei war, dass sie durch die Fotos sauber dokumentierten, dass sie einen TB mitgenommen hatten. Natürlich hatten sie das online nicht geloggt, weil sie gar nicht wussten, was es damit auf sich hat. Auf die Email von uns kam dann auch prompt eine Entschuldigung mit der Zusicherung, dass sie den TB bei ihrem nächsten Ausflug wieder zurückbringen werden, was dann ca. 1 Jahr später auch erfolgte…

  24. 1

    Ich bin unsicher, wie ich darüber denken soll…

    Ein Geocache liegt für die ganze Community aus und kann von jedem gefunden werden – wieso muss das Fernsehen eine Anfrage stellen, das tun andere Cacher doch auch nicht?

    Ja, mir missfällt es auch, dass Geocaching immer mehr zum Trendsport wird, den jeder kennt (bzw. eigentlich schon lange geworden ist -.-), vor allem, weil die Dosen und Orte dadurch gefährdet werden. Aber inzwischen erzählt ja auch der T5-Kletterer dem Förster, dass da oben ein Plastikdöschen ist, statt einfach zu sagen, man klettere zum Spaß rum.

    Wenn die Reportage schon spoilert, sollte sie zumindest Name und Ort des Caches nicht detailliert erwähnen – dann finde ich es ok. So wissen Ortsansässige zwar durch Wiedererkennung, wo die Dose liegt, aber die könnten ja auch genauso gut Cacher auf frischer Tat ertappen.

    Wie gesagt, bin unentschlossen ;)

    Viele Grüße!