Chirp auf dem absteigenden Ast?

ChirpKommunikation per Funk, Reichweite 10m, Besucherzähler, Übertragung von kurzen Texten… soviel zu den Eckdaten des im Jahr 2010 auf den Markt geworfenen Geocaching-Gadget von Garmin, dem Chirp. Eigentlich hört es sich nett an, der Erfolg blieb aber irgendwie auf der Strecke.
Seit der Einführung des Chirp im Oktober 2010 und kleinerer Startschwierigkeiten ist der Hype um das Gadget von der Stange eher ausgeblieben. 10 Monate nach Einführung hatten gerade einmal 190 Geocaches* das Chirp-Attribut gesetzt. Mehr als ein Jahr später sind 364 Stück** in freier Wildbahn anzutreffen, ein leichter Rückgang ist erkennbar. Allerdings war der Einführungspreis von 25 € auch nicht wirklich ein Schnäppchen, zumal sich der ein oder andere Cacher damals™ auch noch ein geeignetes GPS-Gerät hätte zulegen müssen.
Mittlerweile liegen die Preise zwischen knapp 16 € und 38 € (zzgl. Versandkosten) und ist damit immer noch nicht wirklich das, was man einfach eben mal irgendwo in die Botanik wirft. Einige der in Deutschland verkauften Chirp dürften auch ihr Dasein in Cachermobilen oder Rücksäcken fristen und den geneigten Chirpsucher hin und wieder mit einem Trackingcode oder ähnlichem beglücken. Alternativ könnte auch die heimische Schublade als Schlafstätte dienen und das Warten auf einen Kontakt nach etwa einem Jahr batteriebedingt beendet sein.
Zeit für eine nicht wirklich repräsentative, aber vielleicht doch interessante Umfrage zum Einsatzgebiet des Chirp.

Ich...

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* nur auf gc.com veröffentlichte Caches
** Stand 01.08.2012, ermittelt mit einem, auf Deutschland eingegrenzten PocketQuery

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Datum: Mittwoch, 1. August 2012 18:39
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Allgemein

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13 Kommentare

  1. 13

    Mein erster und letzter eingebauter Chirp hatte soviel Fehlermeldungen das ich ihn nach einem Jahr raus genommen habe. Die technik funktioniert nur unzuverlässig.

  2. 12

    Das mit dem QR-Gedöns ist ja irgendwie der gleiche Rotz, der einfach nicht in eine Schnitzeljagd gehört! :-?

  3. 11

    Wir haben einen Chirp, den wir auch mal vor einem Jahr oder so einbauen wollten, aber der Cache wurde dann wegen einer Überschneidung mit einem nicht-fertigen (ist immer noch nicht fertig :wallbash: ) Multi nicht freigeschaltet und dann ergab es sich irgendwie nicht mehr.

    Haben selber auch schon ein paar Chirp-Caches gefunden, das ist schon eine witzige Sache, prinzipiell.

    T5/D5er schließen auch eine Menge Leute aus, das ist halt so.

  4. 10

    Moin,
    ich bin immer noch der Meinung, dass Chirps einfach zu teuer sind. Aber eine schöne Möglichkeit die Smartphone-Cacher von einem Cache auszuschließen. :evil:
    Ich habe hier momentan einen Chirp, den ich einfach mal zum Testen gekauft habe. Vielleicht verbaue ich ihn mal in einem Cache. Male sehen.

    Grüße
    Chris

  5. 9

    Garmin vs. Groundspeak

  6. 8

    Chirp , der war noch nie so richtig groß rausgekommen .
    Als Gag gut , aber für ein Cache , alleine schon deswegen nicht , weil viele Leute ausgeschlossen sind .
    Wenns nicht idiotensicher ist , wird’s nie was . Aber garmin musste ja irgendwas mit den nicht gebrauchten Schrittzählern machen … :lachtot:

  7. 7

    Auf Neudeutsch heisst das „Vendor lock in“. Auf offenen Standards (Bluetooth oder bald NFC) hätte das wohl mehr Chancen gehabt.

  8. 6

    Garmin wollte ja anscheinend mit dem Chirp die Geocacher an sich binden und gleichzeitig durch die Wahl des Übertragungsstandards die Smartphone-Besitzer aussperren. Sonst hätten sie z.B. Bluetooth nutzen können.
    Ich finde es gut das ihnen das nicht gelungen ist.
    Das einzig positive am Smartphone-Boom beim Geocaching ist das dadurch der Chirp zum Aussterben verurteilt wurde denn niemand kauft sich nur dafür noch einen zusätzlichen Garmin-Empfänger der Oberklasse.

  9. 5

    Auch sehr spaßig war der Cacher, der bei den Geogames in Leipzig „Find me“ chirpte… :roll:

  10. 4

    Mein GPS-Empfänger (eTrex20) kann einfach nicht „chirpen“. Bei Wherigos bspw. gibt es mittlerweile die Möglichkeit, diese auf einem Smartphone abzuspielen. Chirp wurde meines Wissens nie daraufhin adaptiert. Und ich sehe keine Notwendigkeit des Gerätewechsels.

  11. 3

    ;) :ugly:

    Viele Grüße
    Gerald

  12. 2

    kurz und knapp: zu teuer

  13. 1

    Ich habe vor ein paar Tagen meinen ersten Cache mit einem Chirp gefunden. War schon spannend. Komisch fand ich folgendes: Wir standen dort mit drei Oregons um den chirp herum und haben die Signale jeweils erst bekommen, als ein anderer es schon hatte. Also einer nach dem anderen. Aber nun hab ich es auch einmal erlebt und es ist gut… selbst würde ich nicht so viel Geld, wie du schon schreibst, einfach in die Botanik werfen. Ich denke Mal der Chirp ist nicht auf dem absteigenden Ast sondern ein totgeborenes Kind!

    Viele Grüße aus Hessen!

    JoergTh