PM-Only-Caches sind die besseren Geocaches…

… zumindest wenn man von meiner Homezone ausgeht und das Ganze an den Favoritenpunkten festmacht!

Heute vormittag bekam ich einen Log bei einem meiner Caches mit folgendem Inhalt:

Bei einem PM-Only-Cache erwarte ich allerdings mehr als nur ein kleines Filmdöschen…

Quelle: Log

Ist dem wirklich so? Kann man alleine aufgrund der Tatsache, dass der Cache nur* für Premium-Member ist, davon ausgehen, dass einem am Ground Zero eine größere Dose serviert wird oder ist das so etwas wie Cacherlatein? Ich persönlich habe genügend PM-Only-Caches (kurz: PMOCs) auf meiner Ignorelist, bei welchen die Owner über die Hartz IV-Dose nicht hinausgekommen sind und in deren Listing sich wohl nie ein Favoritenpunkt verirren wird. Klar gibt es Ausnahmen, aber wie sieht es neben der Cachegröße wirklich mit der prozentualen Verteilung der Favoritenpunkte aus, wenn man einen Strich zwischen dem vermeintlichen** Ober- und Unterschichten-Cachen zieht?
Schluss mit der Fragerei, jetzt mal Butter bei die Fische!

Ein Pocketquery mit 1000 Caches um die Heimatkoordinaten ist zwar nicht wirklich repräsentativ, gibt aber zumindest mal einen kleinen Einblick in die PM-Only-Mythen, die hin und wieder die Runde machen. Ein erster Blick in das Pocketquery zeigte etwa 10 % PMOCs im Umkreis von 10,8 km um Kleinheppach, Baden Württemberg.

pmoc-statistik-pq

Im Vergleich dazu gibt es Regionen, in denen nahezu kein PM-Only-Cache zu finden ist, aber auch Gegenden, die einen wesentlich höheren Prozentsatz an „Bezahldosen“ aufweisen.
Die erste Auswertung beschäftigt sich mit dem Cachetyp. Bei den „normalen“ Dosen ist der Tradi klarer Favorit, gefolgt von Mysteries und Multis. Wherigos, Earthcaches und Letterboxen nehmen nur einen kleinen Stellenwert in der GC-Welt ein. Interessant ist die Tatsache, dass hier in der Gegend viele Mysteries für Premium-Member ausgelegt werden.

pmoc-statistik-cachetypIns Bild klicken für größere Ansicht

Bei der Cachegröße sind sich alle Dosenleger wieder nahezu einig. Mikros werden am Häufigsten verwendet, egal ob PMOCs oder die Tüddeldosen für jedermann. Die Aussage, dass man bei einem PMOC also eine größere Dose erwarten kann, ist damit entkräftet. Meine PM-Only-Dose tanzt aufgrund ihrer Größe damit nicht komplett aus der Reihe, es waren also mal wieder zu hohe Anforderungen des Cachers an die von mir ausgelegte Dose. ;)
Allerdings ist die Ausprägung bei PMOCs im Bereich der Cachegröße Regular eindeutig gegeben.

pmoc-statistik-cachegroesseIns Bild klicken für größere Ansicht

Was die Favoritenpunkte anbelangt, war ich zugegebenermaßen etwas überrascht. Ich war bisher eigentlich der Meinung, dass PMOCs nicht wirklich etwas besseres wären. Natürlich wäre es auch möglich, dass die Mystery-Anhänger in meiner Homezone übermäßig viele Favoritenpunkte an die PM-Only-Mysteries vergeben, aber an dieser Stelle haben eher die Tradis die Nase vorn. Den 1000 Caches aus dem Pocketquery wurden insgesamt 7607 Favoritenpunkte gegeben. Die 97 PM-Only-Dosen haben davon 1316 Punkte kassiert, was stolze 13,57 Favoritenpunkte pro Cache bedeutet. Die 903 Non-PM-Dosen bekamen insgesamt 6291 Punkte, was lediglich ein Schnitt von 6,97 pro Dose ergibt.

pmoc-statistik-favoriten

Geht man von den durchschnittlichen Favoritenpunkten aus, so liegen die PMOCs tatsächlich vorne, sofern man von der Anzahl Favoritenpunkte tatsächlich auch auf die Qualität schließen kann***. Die zwei Caches mit den meisten Favoritenpunkten hingegen waren Tradis und für jeden Cacher einsehbar (Non-PM), der erste PMOC in dieser Wertung muss sich mit Bronze zufrieden geben.
Unter dem Strich ist es egal ob es eine normale Basic-Member-Dose oder Premium-Member-Cache ist. Allerdings darf man trotz des evtl. nur hier in meiner Homezone vorhandenen Überschusses an guten PMOCs die Begrifflichkeiten „Premium-Member-Cache“ und „Premium-Cache“ nicht durcheinander bringen. In dem für diese Auswertung hergenommenen Pocketquery sind genügend Premium-Member-Caches enthalten, die das Prädikat „Premium“ nicht einmal annähernd verdienen. :nein:
Letztendlich ist die PMO-Funktionalität für mich nur Mittel zum Zweck, denn der Inhalt des Listings bleibt für die Datenschleudern Google & Co schön im Verborgenen. :D

* Dieser Frage werde ich evtl. in den kommenden Tagen separat nachgehen
** Es soll schon Cacher gegeben haben, die sich aufgrund ihres PM-Status für etwas besseres halten
*** Den Gegenbeweis kann man mit lieblos hingeworfenen Powertrails leicht erbringen

Autor:
Datum: Mittwoch, 27. März 2013 18:47
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17 Kommentare

  1. 17

    Ich habe gerade meine erste eigene PMOnly Dose veröffentlicht und komme durch eine Googlesuche hierher, weil ich das Phänomen testen wollte. Dabei lese ich verwundert Eure Kommentare und frage mich, wieso eigentlich niemand mal die Frage stellt, warum PM Dosen oft die „besseren“ Dosen sind und den Grund sucht, der nicht mit Zahlenschieberei zu tun hat.

    Bei allen Cachern die ich persönlich kenne, die PM Dosen legen, hat das nichts mit Eitelkeit zu tun, sondern simpel mit Schutz der Dose. Da suche ich einen besonderen Ort aus, oder baue eine extravagante Dose, dann versuche ich auch, die vor Gelegenheitscachern und googelnden Förstern zu „schützen“ – das zumindest war die Motivation, die ich bisher hier in meiner Homezone gesehen habe.

    Solche Dosen haben dann mehr Mühe und Material gekostet – werden also nacher von der Community auch besser gefunden, als neun andere Dosen drumrum und schon gibts den Favoritenpunkt.

    Über den Fall, dass einer eine lieblose Dose als PM Only macht, kannt ich nichts sagen, aber das haben wir hier auch sehr selten :2Cents:

  2. 16

    Das PMO nur aus Arroganz der Owner gemacht werden, kann ich so nicht bestätigen. Leider habe auch ich die Erfahrung machen müssen, dass es zu Beschädigungen an den Stages fast immer nach Member-Logs gekommen ist. Die UFU-Members (Unter FUffzig Funde)sind leider oft (sagen wir mal)etwas unsensiebel beim Umgang mit den Stages und deren Umgebung ! Mittlerweile kenne ich einige Owner die aus diesem Grund auf PMO umgestellt haben. Ich auch.

    Klar muss man als Anfänger erst mal Erfahrungen sammeln und wenn ein Owner keinen Anfängercache legen möchte, kann man das auch respektieren.

  3. 15

    Zu der PMO-Statistik wurde ja schon genug gesagt. Von meiner Seite aus will ich daher nur sagen, dass die besten Caches bisher kein PMO waren, sondern für jeden zugänglich, was ich persönlich auch befürworte.
    Die meißten PMO-Caches sind doch aus Arroganz der Owner gemacht worden, damit der einfache Pöbel nicht da ran kommt. So sehe ich das zumindest. Die meißten PMOs waren nun auch ncihts besonderes…

    Die Sache mit dem Micro-Final wurde hier ja fast ignoriert. Ich finde ja, dass das eben Situationsabhängig ist. Ich habe prinzipiell nichts gegen einen Micro. Wenn es die Umgebung nicht anders zulässt, wie in der Stadt, dann hat man da eben kaum eine andere Möglichkeit. Was ich aber nicht leiden kann, sind Micros im Wald, wo man Tausend möglicher Verstecke hat, und dann irgendwo ein Micro hingeknallt wird, man sich ewig totsucht und alles platttrampelt. Wenn sich die Möglichkeit bietet eine größere Dose zu verstecken, sollte man das auch tun. Standardgröße oder Small reicht da ja schon. Aber da scheuen die LEute wohl die Kosten von 2€(?)…

    Prinzipiell richte ich die Bewertung eines Caches aber nach der Art. ICh habe schon viele gute Multis gehabt, wo der Final ein Micro war. Da waren die Stationen aber gut gemacht. Oder der Tradi ansich war schön verteckt, auch wenn es ein Micro ist. Da ist es mir letztendlich auch egal, ob das Logbuch in einer Filmdose liegt, oder in einm 10-Liter Eimer. Zum Tauschen habe ich eh nur sehr sehr selten etwas dabei.

  4. 14

    @Steffen: Stell dir mal vor, du legst eine Dose in einen Lost-Place, nennst den Cache „Stuttgarter Marktplatzbunker“ und gibst neben der Zugangsmöglichkeit auch noch die Geschichte rund um den Bunker zum Besten. Dank der Informationsfülle und des aussagekräftigen Namen, vielleicht noch ein tolles Bild mit passendem Titel und die Google-Besucher rennen dem Listing die Tür ein.
    Ich glaube ich brauche nicht erwähnen, dass der zusätzliche Besucherstrom sich nicht wirklich günstig auf die Lebensdauer des Caches auswirken kann. Mal abgesehen davon, dass auch Stellen von der Dose erfahren könnten, die etwas gegen diese Art der inoffiziellen Bunkerführung hätten.
    Hätte, wäre, wenn… bei einem PM-Only-Cache brauche ich mir zumindest darüber keine Gedanken machen, denn für Google & Co heißt es „Du kommsch hier nicht rein!“.

    Mal abgesehen davon kann man sicher sein, dass die „Ich probier das mal Geocaching aus“-Noobs nicht die eigene Dose heimsuchen… obwohl angesichts der Fülle an Geocaches die Wahrscheinlichkeit mittlerweile recht gering ist. ;-)

  5. 13

    @JR84
    Welchen Vorteil versprichst Du Dir im Detail von der Nicht-Indexierung durch Suchmaschinen bzw. worin besteht der Nachteil bei Nicht-PMO-Caches? Danke im voraus.

  6. 12

    @Mystphi: In den Morsix-Regeln steht nichts von der Cachegröße, zumal ich spontan alle Empfehlungen mit ja beantworten könnte. ;-)
    Letztendlich geht es mir wirklich nicht um Eitelkeit, sondern um die Tatsache, dass ein PMO-Cache nicht automatisch bedeutet, dass man mehr als eine Filmdose finden kann. Bei nahezu jedem Cache kann man ein Haar in der Suppe finden und mit berechtigter Kritik (ja, eine Filmdose ist nicht der Knaller) kann ich durchaus Leben. :ja:

  7. 11

    @JR: 17% für eine Filmdose ist sicher nicht schlecht, aber bei einer RICHTIGEN Dose wäre es bestimmt deutlich mehr. Und ich geh mal davon aus, dass Dein persönlicher Anspruch doch auch die Erfüllung möglichst ALLER Morsix-Kriterien ist, und nicht nur eines einzelnen ;) .

    Viele Grüße
    Gerald

    PS: Und ein wenig eitel sind wir doch alle, so dass ein (berechtigter) Negativeintrag nicht doch ein wenig am Gemüt nagt.

  8. 10

    @Mystphi: Sagen wir mal so, eine Quote von 17% Favoritenpunkten ist jetzt nicht das Schlechteste wenn es um einen PMO-Cache und eine Filmdose geht. Letztendlich geht es ja um die Location und die Dose ist nur Mittel zum Zweck. ;)
    Eitelkeitsnerv? Nö, da steh ich drüber.
    Die Aussage war aber interessant zum Hinterfragen. :D

  9. 9

    Haha, da hats unseren guten JR ja mal wieder voll am Eitelkeitsnerv getroffen :lachtot: . Aber jetzt mal im Ernst, Deine Statistik ist ja schön und gut, aber ich persönlich bin ebenfalls rein subjektiv der Meinung, ein PMO hat was besseres verdient als eine Filmdose. Die Größe ist dabei gar nicht ausschlaggebend (war es wohl auch für den Kocherreiter nicht), sondern die Tatsache, dass eine Filmdose nun einmal das untere Ende der Dosenqualitätsskala darstellt. Es muss ja nicht gleich ein Micro ala Burg Liebenzell sein, aber auch im Microbereich gibt es bessere Alternativen als die ranzige Filmdose. Nicht wahr, mein lieber JR ;) ? Und nun wünsche ich ein frohes Osterfest … ohne Rechner.

    Viele Grüße
    Gerald

  10. 8

    Ich habe kein GSAK und weiß daher nicht wie das Dateiformat aussieht.
    Ich hab auch keine PQ und gebe jede Cache per Hand in den GPSR ein.

    Jetzt schaut mal nicht so O_o
    Cachen gehen macht mir auch ohne PQ Spaß und ich habe jedes Listing gesehen bevor es zum Cache geht. :)

    Im Websitequelltext des Listings gibt es aber eine folgende Zeile:
    /images/favorites/piecharts/XXX.png

    Das XXX steht hierbei für die FP-Quote.
    Beispiele:
    /images/favorites/piecharts/5.png entspricht also 5%-FP
    /images/favorites/piecharts/50.png entspricht also 50%-FP

    unter geocaching.com/images/favorites/piecharts/50.png liegt das zugehörige Bildchen.

  11. 7

    Nachtrag: Ich kann zwar die Anzahl Logs per GSAK abrufen (zumindest paketweise und im Stundentakt – ich frage mich, für was ich überhaupt PM bin :doh: ) aber dort werden Notes und andere Logs ebenfalls mit hineingezählt und die Unterscheidung zwischen BM- und PM-Log ist auch nicht möglich. Damit ist eine automatische Auswertung der Quote nicht ohne Weiteres möglich… :verzweifelt:
    Sorry.
    Hat jemand eine Idee wie ich die jeweilige Anzahl der PM-Logs bei den ausgewerteten 1000 Caches herausbekomme, ohne dass ich Ostern vor dem Rechner verbringe? :hilfe:

  12. 6

    @nadiphan: Vielen Dank für den Hinweis… hätte ich auch selbst drauf kommen können, nachdem ich diese Art der Auswertung schon einmal anderweitig verwendet habe. Ich werde morgen mal schauen, ob ich die Quote noch rausbekomme. Allerdings dürfte ich mit GSAK an Grenzen stoßen, geht schließlich um die Anzahl der Logs von Premium Membern und die bekomme ich glaube nicht so ohne Weiteres heraus. Falls du mir einen Tip… ;-)
    Ich vermute, dass die meisten Cacher, die auf die Favoritenpunkte achten, nicht noch extra diese anklicken um sich die Quote anzeigen zu lassen. Da geht es prinzipiell um „der hat Viele“ oder „der hat Keine“. Allerdings hat den Bock Groundspeak geschossen und den Querulanten lediglich mit der Klicklösung das Maul gestopft. :|

  13. 5

    @Steingesicht:

    Die Favoritenpunkt-Quote wird bei geocaching.com so bestimmt:

    Quote= aktuelle FP / aktuelle Premium Member Logs

    Ob bei einem Cache 5 oder 5000 BM waren, spielt für die Quote bei gc.com keine Rolle.

  14. 4

    Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. (Hach, das hat ja der Kommentator vor mir auch schon als Eingangsworte gewählt)

    Die Aussage, wieviele Favouriten eine Dose hat sagt so gut wie nichts über die Qualität aus, jedenfalls nicht, wenn es sich nicht um signifikante Abweichungen handelt.

    Grund 1: Die Favs gibt es noch nicht so lang, da sind die Sternchen von GC-Vote schon aussagekräftiger. Und „alte Caches“ haben schon sehr viele Cacher erfreut, die mittlerweile nicht mehr dran denken, besagtem Cache auch noch ein Schleifchen zu geben. Also haben alte Caches – egal ob Normal oder PM – schon von daher wesentlich weniger Schleifchen (prozentual gesehen), was die ganze Debatte ad absurdum führt.

    Grund 2: Schleifchen dürfen nur PMler vergeben. Die anderen Cacher, die den Cache finden, fallen schonmal aus der Wertung und damit aus der Statistik heraus.

    Grund 3: 20 Schleifchen, bei einem Cache, der vielleicht 25mal in einem Jahr gefunden wurde sind relativ viel, hingegen sind 20 Schleifchen bei Caches, die 1000mal gefunden werden relativ wenig. Also stimmt schon Deine Aufstellung von der Schleifchenzahl pro Cache schon im Ansatz nicht. Da müsstest Du – wenn schon – die Prozentverteilung von PMs und BMs vergleichen. Nicht Äppel mit Birnen.

    Grund 4: Es ist demnach auch naheliegend, dass bei einer verdammt hohen Anzahl von normalen Caches im Vergleich zu wenigen PM’s auch der Schnitt runter geht. Man weiß nicht, ob es nicht mindestend genausoviele gute normale Caches gibt.

    CU,
    Aceacin

  15. 3

    Der Trend Geocaches PM-Only zu machen hat in letzter Zeit zugenommen. Als ich vor ein paar Jahren mal eine Statistik machte lag ihr Anteil noch bei nur bei knapp über 2%.

    Wenn man die Favoritenpunkte in Relation zu den Funden setzt haben neuere Caches einen Vorteil weil es die Favoritenpunkte ja auch noch nicht so lange gibt.

    Ein Cache der schon seit vielen Jahren liegt hat daher auch bei gleicher Beliebtheit einen geringeren Anteil an Favoritenpukten weil viele Geocacher zu bequem sind ihre alten Funde nach Kandidaten für Favoritenpunkte zu durchsuchen.

    Mann kann das alles kaum so auswerten das das Ergebnis nicht irgendwie verzerrt ist weil man sich dazu die Daten genauer anschauen müsste als es PQs zulassen.

  16. 2

    Der höhere Anteil von Ratehaken bei PMO-listings kann man auch damit erklären, dass es bei Tradis mit PMO-Listing über Umwege möglich ist doch an die ungefähren Koordinaten zu kommen, bei Ratehaken eher nicht.

    @nadiphan: die Favoritenpunkte-Quote dürfte bei PMO-Listings naturgemäss grösser sein als bei anderen Listings, allein dadaurch, dass nur PMs Favoritenpunkte vergeben können und BM-Logs bei PMO-Listings seltenener sind.

  17. 1

    Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälsch.. ähh .. erstellt hast.

    Es gibt deutlich weniger PMOC als „normale“ Caches. Ein oder zwei Caches mit vielen FP erhöhen dadurch schnell den Mittelwert bei den PMOC.

    Warum werden eigentlich „nur“ die FP gezählt und nicht das Verhältnis FP zu PM-Funde? Die FP-Quote sehe ich als deutlich aussagekräftiger als die reine FP-Anzahl.

    Wo liegen denn die Mittelwerte FP-Quote bei den „normalen“ und PMO Caches?

    Wo liegen die zugehörigen Medianwerte?

    Wie hoch ist die Varianz?

    Haben Mysterys generell mehr FP pro Fund im Vergleich zu Tradis und Multies? Oder ist die Quote bei Multies am höchsten?

    Insgesamt eine nette Statistik, die aber (wie viele Statistiken) mindestens genauso viele Fragen aufwirft wie Antworten gibt.
    Neue Fragen liefern ja auch immer neue Gedankenansätze. :)

    In diesem Sinne …

    Viele Grüße,
    Nadiphan