Und wenn man denkt es geht nicht schlimmer…

Geocaching WTF?!?… pflügt einer mit dem benzinbetriebenen Freischneider durch das Schilf, um an die T5-Paddeldose zu gelangen. Zur Krönung wird er, wenn man ihn auf sein Fehlverhalten anspricht, auch noch aggressiv.
Smilie by GreenSmilies.com


Ich konnte mich selbst davon überzeugen wie Einige von Land aus Flurschaden betreiben um an die Dosen von Land zu gelangen.

Den Abschuss brachte ein Suchender der sich mit benzinbetriebenen Kantenschneider eine Schneise durch das Schilf mähte….Gruss in den Ruhrpott

Darauf angesprochen wurde er auch noch aggressiv…..


Die Krönung sind dann die Logs wo dieses auch noch stolz erwähnt wird….von der Landseite geloggt…auch ohne Boot möglich…langer Arm langt…mit der Stange an Ufer geholt…..etc..etc.

Quelle: Archive-Note

Mehr als nur ein Dutzend Dosen, allesamt T5, alle offensichtlich nur mit dem Boot zu erreichen – da braucht man sich als Owner eigentlich nicht wundern, wenn die Geocacher die Dosen vom Land aus versuchen zu erreichen und entsprechend Flurschaden anrichten. Wer einen Powertrail auslegt, egal welche D- oder T-Wertung dieser hat, sollte immer vom Worst Case ausgehen und mit den schlimmsten Deppen rechnen, die er sich vorstellen kann*. Wenn eine Dose auch nur annähernd so liegt, dass eben jene dort Schaden anrichten können -> Dann lass es bleiben!
Keine Frage, man muss sicher nicht bereits im Vorfeld Geocacher mit Freischneidern berücksichtigen, allerdings hast du als Owner eine gewisse Verantwortung und je mehr Dosen du den Geocachern vor die Füße wirfst, desto höher wird diese! Und das kann man auch nicht kompensieren, indem man die Geocacher via Listing auffordert entsprechend umsichtig vor- oder die Dose nur vom Wasser aus an-zugehen. Es wird immer Cacher geben, die weder das Listing lesen, noch das Hirn einschalten und beides zusammen ist heutzutage sowieso immer weniger der Fall.
Hier mal eine rein rhetorische Fragensalve: Wenn es nicht unzählige Dosen wären, sondern nur ein einziger Multi, wäre dann der Held mit dem Freischneider ebenfalls angereist? Würde ein einzelner Cache auch eine höhere Anzahl Geocacher anlocken oder wären die Schäden geringer? Würde wegen einem einzigen Punkt immer noch jeder x-te Geocacher durch das Unterholz preschen und die Dose vom Land aus angeln wollen? Muss bei einer Tour durch die Natur am Ende wirklich eine möglichst hohe Punktzahl erreicht und der Statistik zugeführt werden können? What for? Ist der Genuss der Natur in irgendeiner Form mit den Punkten verbunden, schmälern wenige Punkte das Erlebnis oder ist man ein besserer oder tollerer Owner wenn man möglichst viele Dosen auslegt? :-?
Wie man vermutlich erkennen kann fehlt mir irgendwie das Verständnis. Allerdings nicht nur ein klein wenig für den Owner, auch wenn das hier – schlicht um zu zeigen dass man sich beim Auslegen Gedanken machen sollte – vielleicht etwas ausführlicher geworden ist als die folgenden Worte an den/die Minuskollegen:
Was zur Hölle stimmt mit einem nicht, wenn man sich mit dem Freischneider einen Weg zur Dose bahnt, wenn es offensichtlich ist, dass die Dose auf diesem Weg nicht erreicht werden soll oder zu erreichen ist? Und dann auch noch aggressiv werden, wenn man darauf angesprochen wird… gehts noch?!? Wenn es den Needs Archived-Button für Geocaching-Accounts geben würde, hier würde er direkt zum Einsatz kommen. Der Geocacher aus dem Ruhrpott reiht sich damit direkt in die Hall of Shame ein und bekommt einen Platz neben Birkenbohrer Björn und den anderen Helden des Geocachings.
Dank dir und deinesgleichen hängen Muggels Schilder auf und gibt es immer mehr Gebiete, in denen Geocaching verboten wird.
Danke – und, um angesichts des Freischneiders auch mal einen Kult-Ausraster von Klaus Kinski zitieren zu können – „Du dumme Sau“ #Freischneidergate

Vielen Dank an Schr0ttie für den Tipp
* Denn eben jene werden, je nach Anzahl der Dosen, früher oder später aufschlagen und mit entsprechender Wahrscheinlichkeit ihr Werk verrichten

Autor:
Datum: Mittwoch, 20. September 2017 9:54
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15 Kommentare

  1. 15

    […] wenn sich „Voll-Honks“ mit Freischneidern einen Weg durch Schilf bahnen […]

  2. 14

    Deshalb schrieb ich „im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten“. Wenn ein Cache an einer möglicherweise problematischen Stelle liegt, z.B. an einem Flußufer, welches man auf dem Luftbild erkennt, läßt man sich vom Owner ein Foto schicken, auf dem die Unbedenklichkeit erkennbar ist.
    Natürlich ist das mit Aufwand verbunden aber wenn es hilft, Geocaching zu erhalten, lohnt sich dieser Aufwand.

  3. 13

    @radioscout: Allein anhand des Listings und der Lage zu entscheiden, ob der Cache zum Problem wird oder nicht… dafür braucht man schon eine sehr gute Kristallkugel. Hier müsste der Reviewer sich schon vor Ort noch ein Bild machen und eben das ist schlicht unmöglich. Wenn der Cache dann aber doch in irgendeiner Form problematisch ist – Natur kann nachhaltig beeinträchtigt werden, offensichtlich Privatbesitz, etc. – dann ist allerdings nur in den wenigsten Fällen jemand da, der eben das bemängelt und den Schneid hat, den Owner darüber zu informieren und bei entsprechender Ignoranz den Reviewer ins Boot zu holen… und am Ende stellt sich immer noch die Frage wo man die Grenze zwischen „gut“ und „böse“ ziehen soll. Denn die Mehrzahl findet eine, an den Baum angeschraubte Lampe kreativ und applaudieren, mir hingegen geht bei sowas der Hut hoch.

  4. 12

    @JR849: Natürlich sind das Einschränkungen. Diese sind aber nicht in den Geocaching-Regeln und deren Anwendung durch die Reviewer begründet sondern in übergeordneten Gesetzen und Regeln wie z.B. dem Natur- und Landschaftsschutz.
    Auch die Geocaching-Regeln lassen die Nichtfreigabe von Caches an empfindlichen Stellen zu.
    Ich sehe es als eine Aufgabe der Reviewer an, im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu prüfen, ob ein Cache zum Problem wird oder nicht. Die Reviewer sind erfahrene Geocacher und keine Anfänger. Und wenn in Cache zum Problem wird, muß er nachgebessert oder archiviert werden.

    Ich habe lieber jetzt ein paar Einschränkungen, die eigentlich keine sind, weil sie nur eine Anwendung der bestehenden Regeln sind als später massive Einschränkungen, weil Geocacher überall negativ aufgefallen sind.

    Es mag sein, daß die kleinen aber das Spiel langfristig schützenden und erhaltenden Einschränkungen einige Extremcacher beeinträchtigen. Ich halte aber den Erhalt von Geocaching in einer regelkonformen und damit natur- und sozialverträglichen Form für wichtiger als das spezielle Vergnügen einiger weniger Extremcacher.

    Ein kleiner Vergleich: Lieber viele Radarfallen und harte Strafen für Raser als Straßen voller Drempel oder Durchfahrtsverbote, unter denen alle, die dann im Stau stehen, leiden.

  5. 11

    […] wenn man denkt es geht […]

  6. 10

    […] keine Entsprechung im Logbuch hatten: Auch keine umwerfende Neuigkeit. Dass sich aber jemand mit einem eigens mitgebrachten Freischneider einen landseitigen Zugang zu einem Paddelcache durch ei…, das ist   Abgeknibbelte Standrohrkappen, abgerissene Vogelhäuschen – mit dem Hinweis  […]

  7. 9

    Es ist richtig, dass man als Owner (leider) sehr weit mitdenken muss und trotzdem immer wieder von dem Zerstörungspotential und der Gedankenlosigkeit volljähriger Menschen überrascht wird. Es ist auch sicherlich keine gute Idee, irgendwelche Trails in sensiblen Gebieten auszulegen. Da kann man noch so fett die Dos und Don’ts ins Listing schreiben, irgendeiner hält sich immer für besonders clever. Und das ist der Punkt bzw. das Problem: diese Minuscacher, bei denen jegliche Sicherungen durchknallen, wenn irgendwo mehr als 5 Dosen herumliegen.
    Dem Owner der Paddelserie kann man Fahrlässigkeit unterstellen, den Minuscachern aber Vorsatz, das ist der Unterschied.

  8. 8

    @radioscout: Wäre vielleicht ein sinnvoller Weg und würde sich vermutlich auch der ein oder andere Geocacher wünschen. Dürfte aber von vielen anderen als Einschränkung angesehen und von den Reviewern sicher auch nicht umgesetzt werden können… zumindest nicht ohne Rückendeckung von Groundspeak (Guideline o.ä.) – und die werden die Cashcow erst aktiv beschränken wenn die Hölle zufriert.
    Vielleicht sollte man vor der Freigabe auf die Probleme hinweisen und mit Beispielen aus der Praxis belegen, sprich aufklären statt verbieten… aber vermutlich dürfte sich der Owner des bereits ausgelegten, suboptimalen Powertrails an dieser Stelle auch nicht mehr umstimmen lassen.
    Schwierig… :-/

  9. 7

    Liebe Reviewer,

    bitte prüft, ob eine Dose bzw. die suchenden Cacher Schäden an empfindlichen Landschaftsbestandteilen wie z.B. diesem Ufer verursachen können und gebt das Listing dann nicht frei.

    Ich freue mich über große Cacheserien. Aber diese bitte nur dort verstecken, wo nichts beschädigt und niemand gestört werden kann.

    Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Geocaching ist für die meisten oder zumindest für sehr viele Cacher zu einem Punktesammelspiel geworden und dieses ganze Statistikzeuchs und die Challenge“caches“ sorgen dafür, daß das Punktesammeln immer mehr in den Mittelpunkt rückt.

  10. 6

    Viele Cacher sägen fleißig an dem Ast (oder an dem Schilf), auf dem sie sitzen. Die Ursache für manche Auswüchse sind aber nicht die Sucher allein, sondern auch die Verstecker. Der Owner in diesem Fall ist auch erst seit 2 1/2 Jahren dabei, hat aber schon 430 eigene Caches, davon 279 T5-Caches, verteilt auf einige Runden.

    Er ist also offenbar selbst dem Statistikwahn völlig verfallen, zumindest heizt er diesen Wahn bei den Suchern an. Denn dass solche Runden, zumal noch mit ungewöhnlicher D-/T-Wertung, die Cacher anziehen wie das Licht die Fliegen, sollte jeder Owner wissen.

  11. 5

    Das ist jetzt nicht wahr? Oder? Oder!!! :wallbash:

    Gut, wie die Wege an die Dosen bei Powertrails aussehen, habe ich auch schon erlebt. Erschreckend. Auch wie die Natur bei selbstausgelegten Caches aussieht weiß ich auch.

    Aber sowas….. Puuh. Ohne Worte.

    Vielleicht doch einen Cache legen, T5, im Schilf, kurz vor der Dose eine Magnetmine.

  12. 4

    Ja, seh‘ ich auch so: Es liegt (auch) am Verantwortungsbewußtsein des Owners, ob er/sie unbedingt der entsprechenden Location eine erhöhte Deppen-Besuchsfrequenz zumuten will oder kann. – Letztere (Deppen) gibt’s ja wohl gleichermaßen verteilt bei Ownern und Cachern – bisweilen in Personalunion :).

  13. 3

    der Typ ist ja der Knaller :ugly: Vielleicht sollte man einfach mal einen Trail hinter einen Kasernenzaun in seine Nähe listen und dann schauen ob er dort mit Bergepanzer anrückt :lachtot: Aber was soll ein Owner mit kleinem Geschlechtsteil halt anderes machen als es durch einen Powertrail zu verlängern :idee:

  14. 2

    Ja, definitiv ein Mitverschulden des Owners. Durch diese Ruhm-Trails, inkl. Ruhm-Banner werden die Schaben erst angelockt…

  15. 1

    Wegen der „dummen Sau“ sind bei uns in Gronau Epe auch viele Caches ins Archiv gewandert – und weitere werden wohl folgen…