Spuren im Schnee…

… sind gerade bei derzeitiger Witterung äußerst langlebig und die Vegetation bietet keinen Schutz vor Muggelaugen, wenn man grad am Loggen ist. Wer da mit offenen Augen durch die Gegend läuft, braucht eigentlich kein GPSr mehr.
Vergangenes Wochenende stand der Cache Ploko #1, ein Multi mit dazugehörigen fünf Tradis und einem Bonus, auf dem Programm. Ausgelegt wurden diese kurz vor Weihnachten, es waren also längst noch nicht alle Cacher drübergerutscht. Auf dem Weg zu einer Stage machten wir einen kleinen Abstecher zum Bonus, die Spuren waren einfach zu verräterisch.
Wo wir schon am Abkürzen waren, ging es einfach weiter den Spuren nach, um nach kürzester Zeit schon von Weitem die ersten Cacher am Final stehen zu sehen. Keine Lust auf Meet&Greet, also auf zum ersten Tradi der Runde. Kaum das GPSr wieder verstaut (nein, ich trage das Teil nicht um den Hals und auch den Geocachergruß muss ich mir nicht geben), war auch schon die nächste Truppe im Anmarsch, die sich anschließend mit der loggenden Gruppe vereinte, für alle weithin sichtbar im Wald stand (natürlich direkt am Final, warum sollte man, wenn potentielle Muggels in der Nähe sind, die Dose mitnehmen und ein paar Meter weiter loggen), um wahrscheinlich anschließend im Rudel den Bonus zu heben, was die Autobahn sicher noch deutlicher machte.
spuren-im-schneeDie Tradis der Runde waren, Dank der Wildschweinspuren Cacherspuren, kein Problem, da braucht man nicht einmal Pfadfinder sein. Kein Anflug von „Ich lauf nach dem Fund geradeaus weiter um weniger auffällige Spuren zu hinterlassen“ oder „Kind, pinkel jetzt da hin, sonst weiß jeder dass wir hier einen Cache gesucht haben“ zu erkennen. Ok, der Owner hat auf das Schneeflocken-Icon verzichtet, aber anscheinend ist vorrausschauendes Handeln nicht gerade eine Tugend von Cachern.
Ich hoffe nur dass die Caches, bei denen sich der Owner wirklich Mühe gegeben hat, nicht Opfer von neugierigen Muggels werden, denn das wäre wirklich schade um die schönen Verstecke. :-|

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Datum: Mittwoch, 6. Januar 2010 8:02
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10 Kommentare

  1. 10

    Auch noch was über gelben Schnee aus Kamelopedia:

    Gelber Schnee sieht schöner aus als er schmeckt. Eskimokinder lernen schon sehr früh, keinen gelben Schnee zu essen. (Gelber Schnee ist bah!)

    Frank Zappa schrieb im Auftrag des eskimoischen Kulturministeriums eine pädagogisch wertvollen Song mit dem Titel „Don’t eat the yellow snow“ in den Schnee.

    Gelber Schnee wirkt neben, wenn er gegessen wird. Er enthält einige Reviermakierungsbotenstoffe und sonstige Pheromone, sodass dem Munde nach dem Genuss botschaftsschwere Düfte entweichen und so manchen tierischen Zeitgenossen in Bedrängnis bringen. Gelbschneeesser werden häufiger als Nichtgelbschneeesser in die Nase gebissen.

  2. 9

    Bei Lost Places wirklich ein Problem..
    Wir waren gestern in Cleebronn, das gesamte Gelände war mit Fussspuren gepflastert,
    da sah’s aus wie auf der Rodelbahn.
    Da erkennt jeder relativ einfach, das auf dem Gelände ordentlich Betrieb ist.

    Aber was will man dagegen tun?
    Auf den Händen gehen? Rückwärts?

  3. 8

    Gelber Schnee?

  4. 7

    Ja, hab ich. Obwohl ich ja um gelben Schnee immer einen großen Bogen mache :roll:

  5. 6

    @Rollercacher: Ich hoffe du hast auch an der #2 die „Fantaspritzer“ im Schnee gefunden und die Spuren in die andere Richtung an der #4. :-D Beim Rest konnte man leider nichts mehr „verschleiern“.

  6. 5

    Ich hatte vorgestern auch fast so ein Erlebnis . Ich hab den PloKo gemacht und bin dabei den Fußspuren gefolgt. Lustigerweise waren genau neben den Fußspuren auch noch die Spuren eines Hundes. Ja Ja, der Blick ins die Tradi-Logbücher gab Aufschluss. Da stand als letzter Finder der JR drin :-) Schade das die Spuren an der letzten Station schon wieder verschneit waren :-)

  7. 4

    Schlimm ist es, wenn auf einem brisanten Lostplace-Gelände massenhaft Spuren auch wochenlang danach noch zu finden sind. Das kann sehr schnell das Ende eines Caches bedeuten. Solche Caches bei Schnee anzugehen ist die pure Asozialität.

  8. 3

    Wir haben vor kurzem bei nur leichter Schneedecke (ähnlich wie oben auf dem Bild) einen Multi kurz vor der Dämmerung und mit ziemlicher Sicherheit unbeobachtet geloggt.

    Trotz absichtlich gelegter Irrspuren war die Dose am nächsten Tag gemuggelt. Daher sollte man die Suche besser sein lassen, wenn die Spuren nicht direkt wieder zuschneien.

  9. 2

    Ich werd das Problem heute bei JR’s Wherigo so lösen, dass ich meine Kinder im Zielgebiet wild durch die Gegend jage und somit verwirrung in der Spurenlage anrichte. Gut wenn man(n) Kinder hat :-)

  10. 1

    Das Problem hatte ich auch gestern, ich habe eine regelrechte Loipe für Cacher und Muggels gespurt. Zum Glück nur ein Micro im Baum, wenn auch an sehr schöner Stelle. Zur besseren Tarnung habe ich im Anschluss an meinen Fund gleich mal fünf Runden um den Baum gedreht, damit nicht ganz so auffällig wird, wo ich genau zugegriffen habe! ;-)