A year in review – (M)eine Zusammenfassung

Groundspeak ZeugnisAuch im Jahr 2017 waren die Jungs und Mädels bei Groundspeak fleißig und haben sich für Geocaching die Plattform ordentlich ins Zeug gelegt. Mit dem Artikel „Ein Jahresrückblick: Möglich dank Premium“ erfährt man, was bei Geocaching.com im vergangenen Jahr tolles zustande gekommen ist. Da es die Zusammenfassung nur auf Englisch gibt, habe ich mir erlaubt das Ganze mal frei zu übersetzen und – selbstverständlich ohne einzelne Highlights in irgendeiner Weise schmälern zu wollen – noch etwas weiter zusammengefasst.

Das Ergebnis: Eine für groundspeaksche Verhältnisse sicher genial verbesserte App, die aber zumindest hierzulande aufgrund der faktisch immer noch zu bescheinigenden Grottigkeit kaum genutzt wird – korrigiert mich wenn ich falsch liege. Von der Tatsache mal abgesehen, dass diese für Plattform-Ausbremser Geizhälse Schnorrer Sparheimer Kunden mit geringer Zahlungsmoral* Basic Member aufgrund diverser Pain-in-my-ass – Einschränkungen quasi unzumutbar ist, daher von eben diesen nicht/kaum benutzt wird und von 99% der PMs auch gefühlt jeder zu c:geo oder anderen, ausgereiften Alternativen greift – und das obwohl man damit überhaupt keine Möglichkeit hat die bunten Souvenirs anzuschauen oder gar anderen zu zeigen. #VerblüfftesGesichtAufsetz „The new logging experience“ beschert mir auch ein Dreiviertel Jahr nach Einführung fast 60% Sinnlos-Notification-Müll – Tendenz steigend – mit dem Inhalt „Dieser Geocacher hat gemeldet, dass…“, so dass ich eben die auf diese Weise geloggten NAs nicht mehr direkt lesen und ich bei Problemen somit nicht mehr helfen kann, zumindest nicht ohne jedes Listing einzeln aufzurufen. Der Lackey, der mit dem Satz „I will forward your suggestion to our development team.“ in Richtung Büro der Programmierer entschwand, ward auch nicht mehr gesehen… ich erwarte ehrlich gesagt auch weder eine genauere Antwort noch einen zeitnahen „Bugfix“ und erspare mir damit die erwartungsgemäße Enttäuschung. :ugly:
Allerdings muss ich auch anerkennen, dass manch eine Guidelineanpassung durchaus sinnvoll war und damit unter dem Strich für mich persönlich nicht alles für die Tonne war, was es an Neuem aus dem Westen gab.
In einem Zeugnis würde ich Groundspeak daher auch für 2017 mal wieder ein „Sie waren stets bemüht“ bescheinigen und eben das werden sie vermutlich auf amerikanisch höfliche Weise auch in diesem Jahr wieder sein: Stets bemüht.
Da manche mit Schulnoten allerdings mehr anfangen können und meine Sicht der Dinge für den ein oder anderen gefühlt immer etwas zu negativ ist, hier eine kleine Möglichkeit zur subjektiven Beteiligung.

Meine (Schul-) Note für die Entwicklung von Geocaching.com im Jahr 2017

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Gerne sind auch Kommentare willkommen, ist ja hier nicht wie bei anderen Blogs… ;)

* Liest man gerne mal in diversen PM vs. BM – Diskussionen in den sozialen Medien und hat – bevor ich wieder unzählige Hass-E-Mails bekomme – nichts mit meiner persönlichen Meinung zu tun

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Datum: Mittwoch, 24. Januar 2018 16:01
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4 Kommentare

  1. 4

    […] hat, mögen die Lackeys doch bitte wieder zu den wirklich wichtigen Aufgaben zurückkehren. Damit auch das Jahr 2018 in Sachen Neuerungen ein voller Erfolg […]

  2. 3

    Das nennt sich Produktstrategie. Eine App bekommt einen Bonus in der internen Bewertung(nicht die Sternchen, die die Anwender vergeben), wenn sie häufig aktualisiert wird. Da führt dazu, dass viele Anbieter – so wohl auch Groundspeak – häufige Fitzelupdates fahren, die dann „Bugfixes“, „Optimierung“ oder dergleichen mehr genannt werden.
    Btw.: Ich selbst kenne die App überhaupt nicht, kann also die Funktion überhaupt nicht beurteilen, ich wollte lediglich die Hintergrundinfo liefern.

  3. 2

    Ach ganz vergessen: Dass das Menü nun endlich in der Kopfzeile ist, so dass man es auf jeder Seite erreichen kann war auch eine sinnvolle Neuerung, die soweit ich weiß 2017 kam.

    Ich meine mich erinnern zu können, dass auch das im – leider abgeschalteten –
    Feedback-Forum (user-Voice?) gewünscht worden war und – naja – professionelle Webentwicklung braucht halt ihre Zeit 😉 .

  4. 1

    Das tollste an „Logging-Experience“ und „Dashboard“ ist der „Opt-Out“-Button 😀 , solange der bestehen bleibt gibt es doch zumindest an diesen beiden Neuerungen nichts zu meckern und wer weiß, vielleicht ist irgendwann wenigstens mal der Alpha-Status verlassen.

    Wirklich gut finde ich – wurde das im Beitrag erwähnt? – dass gelöste Mysteries auf der Karte nun endlich auch an den korrigierten Koordinaten angezeigt werden – hat zwar ein paar Jahre gedauert bis dieser Wunsch aus dem damaligen Feedback-Forum umgesetzt wurde, aber besser spät als nie.

    Mir kommt es auch so vor als wäre die Zeichenanzahl für die Personal Note erhöht worden.

    Dass man einen Cache endlich nicht mehr doppelt loggen kann war auch dringend überfällig – seit dem Smartphonegelogge hatte sich (vermutlich indirekt aufgrund schlechten Empfangsbedingungen) der Log-Spam merkbar erhöht. Auf eigene Caches kein „Needs Maintenance“ mehr loggen zu können stört mich allerdings, da ich den Schraubenschlüssel in der Übersicht praktisch fand … ach da kommt mir grad dass dafür ne Sockenpuppe nützlich wäre – Problem gelöst.

    Die neue Edit-Cache-Page könnte noch ein bisschen Feintuning vertragen ist grundsätzlich aber schon mal aufgeräumter und stimmiger als die alte.

    Für ein ganzes Jahr finde ich die paar brauchbaren Änderungen allerdings ziemlich mau – zugegeben, ich nutze die App nicht, doch kenne ich auch niemanden der das tut, weswegen ich denke dass die Fokussierung darauf der verkehrte Weg ist.

    Insgesamt ist es doch schon peinlich was Groundspeak da abliefert, daher habe ich mich über den Jahresrückblick köstlich amüsiert :lachtot: .