Geocache-Empfehlungssystem

Wer etwas wählerisch ist und unabhängig von Favoritenpunkten nach landschaftlich schönen oder anderweitig netten* Caches suchen möchte, der kann sein Glück mit der neuen und ver(schlimm)besserten Suchfunktion versuchen oder es einfach lassen. Denn beides liefert in etwa dasselbe Ergebnis, weswegen die Suche nach den ganz persönlichen Rosinen auf geocaching.com mehr an ein Glücksspiel erinnert.
Dabei könnte es mit einer Art Empfehlungs- oder Bewertungssystem so einfach sein.
Stichwort: “Von Geocachern für Geocacher” :idee:
Bei jedem Log kann man aus einer Bibliothek von Tags wie “Wald”, “Spaß”, “Kreativ”, “Stadt”, “Statistik”, uvm. auswählen und so den Cache kategorisieren. Nach einer bestimmten Anzahl an “Wertungen”, denn nichts anderes ist es im Grunde, kann man den Cache darüber dann finden und zwar nach der prozentualen Verteilung der Angaben. Also so etwas wie beispielsweise “Natur” >= 50%, “Statistik” <= 10% und Kreativ >=60%. Als Geocacher könnte man endlich die Caches finden, die man auch suchen möchte (immer vorausgesetzt es gibt entsprechende Tags) und hätte gleichzeitig eine Art Empfehlung, die weit über die simple und binäre Vergabe von Favoritenpunkten hinausgeht. Bei einer Angabe von “Statistik” 90% und “Kreativ” 10% braucht man sich dann später auch nicht im Log darüber aufregen, dass man seine Zeit mit einer Tüddeldose an der Leitplanke verschwendet hat.
Leider hat der Vorschlag bei Groundspeak bis heute keinen Anklang gefunden. Vermutlich ist die Zeit zwischen vermeintlichen Verbesserungen mit dem Präfix “Verschlimm-” und basteln am Souvenirapparat zu wertvoll um Dinge umzusetzen, die wirklich sinnvoll für die Kunden sein könnten. :2Cents:

Wie ich jetzt darauf komme und warum ich einen alten Artikeltext, welcher nach einem Jahr Dank der (Un-)Fähigkeit Groundspeaks aktueller denn je erscheint, wieder aufwärme?
Ich habe gerade auf einem Hotelportal eine Bewertung abgegeben und für die Region eben jene tolle Idee gesehen, die man so schön beim Geocaching Groundspeaking gebrauchen könnte.

geocache_empfehlungssystem

Aber hey, wir haben dafür ja tolle Souvenirs! Schau, da kommen gleich zwei Stück… Los Fiffi, hol sie dir! #StöckchenWerf :ugly:

 

* Nett ist in diesem Fall nicht die kleine Schwester von Scheiße, sondern die durchaus reizvollen, aber nicht favoritenverdächtigen Caches in den Untiefen der groundspeakschen Datenbank.

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Datum: Mittwoch, 10. Februar 2016 12:00
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3 Kommentare

  1. 3

    Mein Tipp als Filter: Macht einfach die ganz alten Käschs. Dosen die schon 13 oder 14 Jahre liegen, liegen halt nicht am Wegesrand und sind nicht als Statistikpunkt geeignet. Keine dieser Dosen wird mal „schnell mitgenommen“. Für diese muß man noch richtig arbeiten. Sie atmen den Geist des Geocachings wie es sich die Altvorderen gedacht haben. Wäre es anders, lägen sie auch nicht mehr.
    Wer sich mit mir kurzschließen möchte: Preussenfriedrich@googlemail.com

  2. 2

    Deine Idee ist toll!

    Ich mache das schon selber eine Weile in meiner lokalen GSAK-Datenbank und es ermöglicht einen wesentlich präziseren Filter als Name, Attribute, D/T-Wertung zusammen.

    Ich habe auch schon überlegt, wie man sowas öffentlich machen könnte, aber für die Pflege eines Greasemonkey-Scripts und einer Datenbank dahinter fehlt mir die Zeit.

  3. 1

    Ja, das hätte einen gewissen Charme. Allerdings wird das mit Groundspeak nicht klappen. Alles über Rechtschreibfehlerkorrekturen dürfte den Konzern überfordern. Ich bekomme das im Bereich Wherigo etwas mit. Schrecklich.

    Und die Frage ist, ob das Geocaching noch braucht. Ich kann natürlich nur für meine Gegend sprechen, aber die zwei guten Caches, die pro Jahr rauskommen, kann man schnell identifizieren: der Text enthält außer Kleinbuchstaben auch einige Großbuchstaben und es kommt nicht das Wort „Bank“ vor.

    Meiner Meinung nach ist das Hobby tot. Groundspeak hat ganz klar den Schwerpunkt auf die Spieler gelegt. Owner kommen nicht vor. Resultat ist, dass diese nur über Logs belohnt werden. Diese werden aber immer gräßlicher. „Auf unserer Abräumer-Tour mitgenommen“ ist gang und gäbe. Hattest du da nicht neulich ein Erlebnis? Es ist richtig, dass man sich nicht über ein solches Ereignis aufregt. Allerdings hat man es beim Legen der nächsten Dose im Kopf. Resultat ist dann, dass, wenn überhaupt, Dosen mit wenig Aufwand gelegt werden. So geht es wenigstens mir. Deshalb lege ich keine mehr.