Offene Frage an die Orga von Let’s Zeppelin

FrageVor rund zwei Monaten war die stolz angekündigte Ausstellung der O.C.B. in Friedrichshafen und der Eventpreis von Project Let’s Zeppelin 2017 ein Thema hier im Blog. Die Frage nach den tatsächlichen Kosten blieb bis dato allerdings unbeantwortet. Zeit diese Frage öffentlich zu stellen.

Die beiden oben verlinkten Artikel sind dem Orgateam wohl etwas sauer aufgestoßen, so habe ich zumindest den daraufhin veröffentlichten Artikel „In eigener Sache“ auf der Webseite des Events interpretiert… und ich war mit meiner Interpretation nicht alleine.
Der dortigen Empfehlung…

Und wem überhaupt nicht gefällt, was wir tun, der möge vielleicht anhand der vorigen sehr offenen Worte mal darüber nachdenken, ob er überhaupt und was er dazu in einen Blog oder die sozialen Medien schreibt.

Quelle: In eigener Sache

… möchte ich allerdings nicht nachkommen. Gerade wenn einem nicht gefällt was jemand anderes tut sollte man seine Kritik äußern und auf jeden Fall auch äußern dürfen, zumindest solange es in einem sachlichen Rahmen bleibt. Offen gesagt finde ich es immer noch herzlich sinnfrei, ein Haufen Geld für die Ausstellung einer rostigen Dose aus dem Fenster zu werfen und daran wird sich auch vermutlich nichts ändern. Doch wie groß ist der Haufen denn jetzt wirklich?
Ich möchte über die Kosten nicht mehr nur spekulieren. Die Orga hat in ihrem „Verteidigungsartikel“ ja auch nur wieder ein Geheimnis um eben jene Ausgaben gemacht:

…Holt man als Deutschland-Premiere! die Original Can of Beans (O.C.B.) nach Friedrichshafen, wird aus dunklen Ecken ohne jegliche durch die Verfasser validierten Informationen reißerisch über die Kosten spekuliert und das Ganze niedergemacht. Man wirft basierend auf der Vergangenheit einfach wilde Zahlen in den Raum, die weit entfernt sind von unserer heutigen Realität und abschließend folgt dann ein nur noch geschmack- und niveaulos zu nennender Vergleich. Muss das sein ?

Quelle: In eigener Sache

Mein Kommentar

Ja dann mal Butter bei die Fische. Dann könnte ich die dunkle Ecke etwas beleuchten und meine „reißerische Kostenspekulation“ entsprechend an den Geschmack und das Niveau der Orga anpassen. Schmelli hat es als Medienpartner ja bis heute nicht zur Veröffentlichung meines Kommentars geschafft und auch sonst hat sich keiner der Organisatoren zu den tatsächlichen Preisen geäußert.
Also: You’re welcome. Gerne gesehen werden in diesem Zusammenhang natürlich auch entsprechende Belege zu den Ausgaben.

Quelle: Kommentar

… blieb seitdem auch unbeantwortet.

Aus diesem Grund stelle ich hier, aus der dunklen Ecke der Geocaching-Blogs, in öffentlicher Form, ohne Spekulation und ohne das Event niedermachen zu wollen der Orga von Let’s Zeppelin die Frage, die sich vielleicht der ein oder andere Geocacher und Eventbesucher auch stellt, gestellt hat oder vielleicht noch stellen wird:

Was kostet die Ausstellung der O.C.B. beim Event Let’s Zeppelin?

Kleiner Hinweis meinerseits: Eine einfach in den Raum geworfene Zahl ohne belegbaren Hintergrund könnte vielleicht doch nur wieder zu Spekulationen führen und das wollen wir ja nicht.
Ich freue mich auf eure Antwort, auf dass sie mehr Licht ins Dunkel bringen wird. :idee:  

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Datum: Sonntag, 2. April 2017 17:41
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7 Kommentare

  1. neugieriger CacherNo Gravatar
    Mittwoch, 5. April 2017 5:40
    7

    3500 Dollar? Wenn der Typ 2 Wochen Urlaub in Deutschland machen will, soll er es gefälligst selbst bezahlen.
    Gegen eine kleine Aufwandspauschale wäre ich vielleicht einverstanden, aber nicht mit Kosten, mit denen man 2 Wochen Urlaub machen kann.
    Bekommt der Typ das beste Zimmer in einem 5-Sterne-Hotel für das Wochenende oder wie kommt man auf diesen horrenden Betrag für 3 Tage?

  2. 6

    Die Frage nach den Kosten ist etwas, dass eine Orga entweder beantworten kann, oder sie lässt es sein.
    Aber wenn sie es nicht beantworten will, dann genügt dazu auch ein Satz „Dazu nehmen wir keine Stellung“ oder halt gar keine Äußerung.
    Was gar nicht geht, ist anderen den Mund zu verbieten.
    Simple as that.

  3. 5

    @Mark: Ich habe bekannte Zahlen aus der Vergangenheit verwendet und mir nicht welche ausgedacht. Die 3500 Dollar stammen von Jeff selbst, zugegeben der Preis war von 2014 (was jetzt auch nur 3 Jahre her ist), aber das Crowdfunding-Projekt war verlinkt. Als Mutmaßung würde ich es nicht bezeichnen, aber ich bin in der Hinsicht wohl auch nicht objektiv genug für eine Beurteilung.
    Ich glaube das „weit entfernt von unserer heutigen Realität“ ist mit ein Grund, weswegen ich gerne den tatsächlichen Preis wissen würde. Am Ende steht es der Orga auch frei darauf zu antworten, es wird schließlich niemand gezwungen. ;-)

  4. 4

    Na ja, als „reißerisch“ würde ich deinen Artikel auch nicht bezeichnen. Aber du hast halt munter gemutmaßt und drehst es jetzt so hin, daß die Orga ja die Mutmaßungen aus der Welt schaffen könnte :) Da wäre ich als Orga auch angepisst, ganz ehrlich.

    Und: „[…] Zahlen in den Raum, die weit entfernt sind von unserer heutigen Realität […]“ sollte eigentlich ausreichen, da muß man IMHO nicht noch weiter bohren.

  5. 3

    @Mark: Nein, man muss als Eventveranstalter niemandem gegenüber Rechenschaft ablegen. Wenn man allerdings kritische Stimmen als reißerisch, niedermachend, geschmack- und niveaulos bezeichnet, würde ich mir schon wünschen, dass man zumindest mit konkreten Zahlen aufwartet anstatt mit voller Lunge in das Lügenpresse-Horn zu blasen, Tränen ob der unfairen Behandlung zu verdrücken und am Ende doch nur wieder ein mystisches Geheimnis um die konkreten Kosten zu machen.
    Es geht nicht um den Eventpreis oder darum, dass man auch keine Hüpfburg (mit oder ohne Schwengel) benutzt, sie trotzdem am Start ist und jeder mit dem Eintrittspreis seinen Beitrag daran leistet. Das Totschlagargument

    Will ich das nicht unterstützen, gehe ich nicht hin.

    kann man zwar von sich geben, ist aber im Grunde nicht wirklich besser als die Äußerung

    Und wem überhaupt nicht gefällt, was wir tun, der möge vielleicht anhand der vorigen sehr offenen Worte mal darüber nachdenken, ob er überhaupt und was er dazu in einen Blog oder die sozialen Medien schreibt.

    Ich gehe nicht zu dem Event, weil ich die O.C.B. nicht mitfinanzieren möchte oder mit der Orga nicht d’accord bin, sondern weil ich solchen Großveranstaltungen generell nichts abgewinnen kann. Deswegen verbiete ich es mir aber nicht darüber zu schreiben. ;-)

  6. 2

    Bei aller Liebe: Das sind letztendlich kommerzielle Veranstaltungen, die niemandem Rechenschaft schuldig sind (außer vielleicht dem Finanzamt). Die haben ihre Ausgaben, bei denen sie mit den Eintrittsgeldern (hoffentlich) Null auf Null rauskommen. Und wenn sie was dran verdienen, dann sollen sie das tun. Ich stell mich doch auch nicht hin und verlange, daß man mir sagt, was die Blaskapelle im Bierzelt kostet.

    Als Gast weiß ich, daß ich bei jeder Veranstaltung immer irgendeinen Quatsch mitbezahle. Sei es ein bestimmter Wunsch, den man der Band erfüllen muß, damit sie spielt, die Werbung vorab oder eben eine rostige Dose Bohnen. Will ich das nicht unterstützen, gehe ich nicht hin. Simple as that.

  7. 1

    Ich gehe noch weiter und wünsche mir, daß bei GC-Events, für die Geld kassiert wird, Einnahmen und Ausgaben vollständig transparent gemacht werden. Es wird aber sicher beim Wunsch bleiben, die Mega-Giga-Fans sind in dem Punkt ja unkritisch und GS treibt das bestimmt nicht voran, am Ende könnte es sie ja noch selbst treffen.