Deaktivieren ist böse!

Geocache disabledStellt euch vor ihr habt einen Geocache an einem Bach/Fluss und dieser ist wegen Hochwasser momentan nicht erreichbar. Was macht ihr um potentielle Besucher zu informieren, dass der Geocache nicht machbar ist? Richtig, ihr deaktiviert den Cache. Doch was soll daran nun böse sein?

Keine Ahnung, denn eben dieses Vorgehen erscheint mir das einzig Richtige um Frust zu vermeiden. Denn auch wenn der Weg das Ziel scheint, es gibt nichts frustrierenderes wenn man kurz vor dem Geocache aufgeben und umkehren muss.
Doch hören wir nicht auf mich, was schlägt der/ein Reviewer vor?

Statt ein Geocache-Listing wegen Hochwasser zu deaktivieren, besser im Listing einen Link zur nächsten Pegelwebseite setzen und den max. Pegel angeben, bei dem der Cache machbar ist. #geocaching #hochwasser

Quelle: Twitter
Das setzt voraus, dass Geocacher das Listing lesen – merkt ihr selbst, oder? :roll:
Scheißt auf einen möglicherweise niedrigeren Health-Score und informiert eure Hobbykollegen. Virtuellen Geocaches – die Auszeichnung für besonders brave und herausragende Geocacher – bekommen sowieso nur die Elite-Cacher, dann doch lieber ein guter Owner sein und potentiellen Frust bei den Suchern vermeiden.
Wenn ihr die Geocacher informieren möchtet, dass euer Geocache momentan nicht machbar ist, deaktiviert ihn – siehe auch Tipp Nr. 7 der verantwortungsbewussten Geocache-Wartung – denn auch das zählt für mich zur Qualität eines Caches und ist hier das einzig sinnige Vorgehen.
Alles andere ist Mumpitz und geht genauso unter wie das „Not Available at all times“ oder „Not Available during winter“ in den oft unsinnig gesetzten Attributen.
Danke ;)

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Datum: Donnerstag, 22. März 2018 7:52
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:2Cents: 
:verzweifelt: 
 

10 Kommentare

  1. 10

    Jaja … :wallbash:
    https://coord.info/GLRAWMVC

  2. 9

    Ist es nicht die Pflicht der Owner, die Dosen 24/7 gangbar zu halten?
    Müsste man bei Hochwasser nicht eher Wathosen und Schlauchboote anbieten und den Cache nachhaltig in der D/T-Wertung anheben?
    😉

    Quatsch beiseite! – die Dose gehört dem Owner (darum ja auch Owner) und der bestimmt (nach bestem Wissen und Gewissen), WANN die Dose besucht werdn kann und sollte. Das mag dem ein oder anderen Sucher nicht gefallen (der gerade an DEM Wochenende in der Region ist und neben 457 anderne Dosen auch DIESE Dose finden wollte), aber da sollte der Owner drüber stehen.

  3. 8

    Gottseidank hat sich da offensichtlich ein praktikabler Work-Around verselbständigt, weil viele Owner einfach ihre Dosen saisonal deaktivieren, zB wegen Parksperre, geschlossenen Freibädern, Schneehöhen auf Bergspitzen. – Und bei keinem dieser Caches hat sich je ein Reviewer aufgeregt. Wie denn auch: Für Österreich gibt’s genau 2 Rv, das geht sich ja zeitlich gar nicht aus.

  4. 7

    Ja, Deaktivieren ist böse 😉

  5. 6

    Sollte das (die Aussage des Reviewers) wirklich ernst gemeint sein, wundert mich beim Thema Geocaching in Deutschland immer weniger.

  6. 5

    Volle Unterstützung! Derzeit waren viele Caches in Wäldern wegen Betretungsverbot nach Sturmschaden eigentlich nicht machbar. Ein saftiges Ordnungsgeld und der mögliche Verlust von Leib und Leben hielten viele Cacher aber nicht davon ab, in den Wäldern rumzulaufen. Da nutztes es auch nix markante Warnhinweise in die Listings zu schreiben. Und wer ist im Endeffekt der Dumme? Der Owner. Wie so oft.

  7. 4

    Vielleicht sollte Groundspeak einen tollen Sticker für das Lesen und Beachten von Listings ausloben…?

  8. 3

    […] Deaktivieren ist böse […]

  9. 2

    Auch wenn ich mit meiner Meinung evt. allein auf weiter Flur stehe, so läuft mein Cache »Alte Ruhr-Schleuse« seit mehr als 13(!) Jahren wunderbar mit einem Link zum entsprechenden Pegel. Zugegeben es handelt sich um einen Multi – da ist es ohnehin angeraten, das Listing zu lesen …

    Gemecker und/oder Frust gab es deswegen bisher nicht. Und so zeitnah, wie sich nun jeder ganz schnell informieren kann, kann ich den Cache gar nicht deaktivieren bzw. wieder freischalten.

    Aber ich kann mich nur wiederholen: wir reden über einen Multi, bei dem man 5 km laufen muss.

  10. 1

    Vollkommen richtig, schon allein als selbst Schutz für Geocacher. Einen deaktivierten Cache sehen sich die meisten nicht einmal an. „Den kann man ja eh nicht machen.“ Ein Hinweis im Listing könnte überlesen werden oder ignoriert. Wie viele gehen denn zur Pegelwebseite und lesen sich durch wie hoch der Wasserstand ist. Und selbst wenn sie es tun, dann kommt es schnell zur Selbstüberschätzung. „So viel höher als der Normalpegel ist es nicht, dass schaffen wir.“
    Ich fürchte auch dass der Frust vor Ort, bei einigen das geringste Problem ist. Dann versucht man es trotzdem mal und geht in die Strömung. Immerhin ist man ja schon hergefahren.

    Ich fürchte gerade beim Geocachen sollte man auch bedenken, dass Punkte über die Vernuft siegen werden.