Erst bezahlen, dann darfst du loggen! 🤑

Kundenschatz - Mit Geocaching Geld verdienenStell dir vor du bist Besitzer eines Cafés und möchtest mehr Umsatz machen. Stell dir weiter vor es gibt jemanden, der dir viele neue Kunden für kleines Geld ins Haus lockt und die müssen erst noch einen Kaffee bei dir kaufen, bevor sie das „geheimnisvolle Objekt“, das sie so magisch angezogen hat, öffnen dürfen. Geocaching als Instrument zur Kundengewinnung – Gibbet nich? Gibbet doch! Und es gibt sogar jemanden, der mit diesem Konzept auf der größten Internetplattform für das Spiel seine Brötchen verdient.

Ein Video sagt mehr als tausend Worte, willkommen in der Geocashing-Welt von Kundenschatz, made by Daniel Pflieger.



Quelle: Youtube

Ein Kundenschatz ist Teil eines großen Spiels, Geocaching. Dabei gehen 15 Millionen Spieler weltweit mit Hilfe Ihrer Smartphones oder GPS-Geräte auf die Suche nach „Schätzen“. Wir lotsen diese Spieler direkt zu Dir, zu Deinem Geschäft, vor Dein Schaufenster oder auf Dein Verkaufsgelände. Wie? Indem wir einen für Deine Branche maßgeschneiderten Schatz konstruieren, bei Dir installieren und auf der größten Internetplattform für das Spiel installieren.
So erhälst Du ein wirkungsvolles Instrument, um neue Besucher und Kunden zu generieren. Diese sind nicht nur auf Deiner Website sondern unmittelbar bei Dir vor Ort! Es ist kein weiterer Werbeaufwand nötig, ein Kundenschatz vermarktet sich selbst durch positive Mundpropaganda.

Nebenbei stellen sich nahezu automatisch weitere Effekte ein:

– dauerhafte Wirkung
– Content für soziale Medien
– direkter Kundenkontakt
– greifbarer Wettbewerbsvorteil
– Guerilla Marketing

Quelle: kundenschatz.de

Geocaching hat Potential in Sachen Werbung und „von Geocachern für Geocacher“ ist schließlich schon seit Jahren nur noch eine abgedroschene Phrase. Warum also nicht einfach die Geocacher prostituieren und sie mit ein paar netten Basteleien für sich anschaffen lassen.
Direktes Beispiel mit einem Promi, der sich auch für so etwas nicht zu schade ist, inklusive Produktplatzierung gefällig:



Quelle: Youtube

Stellt sich mir die Frage was Groundspeak angesichts ihrer Commercial-Guidelines davon hält – vielleicht ist so etwas auf der Plattform mit den vielen Millionen potentiellen Kunden weltweit ja gar nicht erlaubt – aber was könnte man im Geocaching-Headquarter schon dagegen tun. Wer möchte darf die Jungs in Seattle auch gerne dazu befragen, auf die Antwort meiner Anfrage bin ich jedenfalls gespannt.
Kundenschatz – Ein (geld)geiles Geschäftsmodell. Ihr könnt den „Kollegen“ Pflieger ja auf seiner Werbereise quer durch Deutschland zu dieser kreativen Idee beglückwünschen.
Wohl denn, ihr Nutten Geocacher, kauft Kaffee und andere Dinge, mehret den Umsatz von Starbucks & Co und füllt des Pfliegers Portemonnaie, tut schließlich keinem weh und am Ende hat doch jeder was davon. :verzweifelt:

Falls ihr euch jetzt doch ein klein wenig missbraucht fühlt und der Kaffee am Cache im Ansatz bitter nach Kommerz schmecken könnte, nehmt doch einfach den superleckeren Caramel Macchiato mit extra Zucker und Vanilleflavour #lecker #jummy #genial #lifeisgood #enjoy #sunny #sunglasses #cool #sosweet #tasty #chill um an das Logbuch des begehrten Caches zu gelangen – der schmeckt sicher auch auf einer der vielen Geocashing-Reisen, die des Pfliegers Geocashing-Reisebüro so anbietet. :ja:
Wohl bekomms, das Geocashing. :ugly:

Gedanken-Nachtrag: Vielleicht sollte man eine Kennzeichnungspflicht für diese Art der Schleichwerbung einfordern. Großer Hinweis im Listing, das man erst einsehen kann wenn man den Hinweis zur dieser Art der Werbung gelesen und bestätigt hat, Attribut zum Filtern, etc.

Autor:
Datum: Donnerstag, 12. Juli 2018 9:39
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24 Kommentare

  1. 24

    Gestern ist übrigens in Bremen ein neuer Cache der Serie rausgekommen, gesponsort vom lokalen Radiosender: https://coord.info/GC7WBAY . Beworben unter anderem auf Twitter: https://twitter.com/janssenmalte/status/1031102652246056960 (wo ichs her hab) und natürlich im Radio selbst.
    Positiv: Er liegt in einem Park und scheint komplett frei zugänglich zu sein und laut ersten Logs eine schöne Idee und Bastelarbeit.
    Pikantes Detail am Rand: Als er raus kam, waren die Ostkoords 2000m falsch gesetzt, was dann doch etwas gegen die Qualität spricht 😉

  2. 23

    Bei aller Diskussion der Ehrhaftigkeit des im Text beschriebenen Konzeptes und der Kommerziellisierung des Cachens, aber ist Groundspeak nicht selbst der König der kommerziellen Ausbeutung?

    Also aus meiner Sicht hat Groundspeak, grob gesagt, nichts außer ein paar Servern. Die häufig gegängelte Community investiert Zeit und mitunter eine Menge Geld und stellt der Firma erst überhaupt ihr „Produkt“ zur Verfügung. Vollkommen gratis, versteht sich. Und da ist es egal wie viel „Produkte“ du der Firma zur Vermarktung zur Verfügung gestellt hast, wenn Du selbst Nutzer sein möchtest, leiern sie dir die 30 Kröten aus dem Kreuz.
    Damit das Ganze dann nicht aus dem Ruder läuft, braucht es Personal. An der Basis, also da wo die meiste „Verwaltungs“-Arbeit anfällt und man ständig Gefahr läuft mit Behörden oder den „Produzenten“ anzuecken. Nicht ein, nicht zwei, nein viele und zwar weltweit. In einen durchschnittlich cleveren Business würde man nicht umher kommen, dieses Personal zu entlohnen. Hier haben wir jedoch ein überdurchschnittliches Business und da wiederum verbietet sich das. Im Gegenteil, dass Personal biedert sich förmlich an, in dieses „Ehrenamt“ zu schlüpfen.
    Das Geschäftsmodell kann man noch bis in seine kleinsten Verästelungen über Coins und TBs, Merchandising usw. beleuchten, das Ergebnis bleibt gleich. Drei Leute machen sich die Taschen voll, ein paar wenige werden bezahlt und tausende stellen vollkommen gratis mit eigenen Mitteln das eigentliche Produkt her.

    Das, ja das ist das Geile.

    Ich glaube, wenn mein Chef mir sagen würde, ich solle mein Arbeitsmaterial selbst mitbringen um unser Produkt herzustellen, mich gängeln wann und wie ich alles zusammenbaue, das Ganze teuer verkaufen, um seinen Ferrari zu bezahlen, mich dafür aber nicht bezahlen, ich glaube, ich würde ihm einen Vogel zeigen.

    Doch genau das passiert beim groundspeaking und dafür kann man nur sagen: Chapeau!

  3. 22

    […] zur Erstellung des Artikels „Erst bezahlen, dann darfst du loggen! 🤑“ habe ich eine Mail an Groundspeak geschrieben. Nach über einem Monat und insgesamt fünf E-Mails […]

  4. 21

    In Cuxhaven habe ich mal ein Restaurant besucht. Es ist kein Pflicht, was zu bestellen. Man kann einfach reingehen, loggen und Tschüss sagen. Der Betreiber hat damit keine Probleme. Es geht auch auf diesem Wege.

  5. 20

    Also, ich finde es toll, dass Du uns immer solche Dinge aufzeigst. Nicht immer bin ich Deiner Meinung, aber so soll das pluralistisch sein.

    In diesem Fall blieb‘ mir aber der Mund gaaanz weit offen – und ich hab‘ ihn erst wieder zugemacht, nachdem ich eine Email an Groundspeak vom Stapel gelassen hatte, mit der Bitte um Stellungnahme.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden!

  6. 19

    @fressi: Gab nen Kasper zum Frühstück, was?
    :D
    Wobei es vermutlich Leute gibt, denen nicht klar ist wo der Unterschied zwischen einer Adresse und einem Link ist, da Adressen ja Links und Links auch Adressen sein können… #Irre

    Falls ich dir was erklären soll, einfach melden. #JRhilft ;-)

  7. 18

    Und genau das verstehe ich gar nicht.

    Manche Event werden nur mit Kords freigeschaltet.

    Am Wochenende war ich auf einem kleinen aber feinen Event, da stand im Listing die KOMPLETTE ADRESSSE DER Wirtschaft mit Name(also Werbung 😕 😕 😕 😕 )

    Muss man das verstehen? :2Cents: :2Cents:

    Schaut man sich auf der anderen Seite allerdings an, dass man bspw. als Eventowner nicht einmal mehr das Restaurant im Listing verlinken darf oder der Reviewer aufgrund von potentieller Werbung den Cache nicht freischaltet, auf der anderen Seite aber solche Werbecaches mit offensichtlichem Werbeauftrag – die Webseite und das Video machen ja keinen Hehl daraus – ohne Weiteres durchgewunken werden, wird hier doch mit zweierlei Maß gemessen.“

  8. 17

    Habe mal bei meinem Kontakt im HQ nachgefragt. Hier die Antwort.

    „In general any cache that is not part of a GeoTour should follow the commercial guidelines and not require the finder to enter a business, buy anything, or interact with staff of a business. If there any particular caches that people find that they think may go against the guidelines, they can always write in to us with the cache information and we can investigate further.“

  9. 16

    Ich verstehe, ehrlich gesagt, dein Problem nicht. Auch ich halte nichts von einer Kommerzialisierung unseres Hobbies. Aber: Es ist durch aus nicht notwendig den Laden zu betreten. Wir haben den besagten Cache am 01.01.2018 gemacht. Im Schaufenster ist eine Lösung angeboten, um an die Zahlen für den Behälter zu kommen. Niemand ist gezwungen irgendetwas zu kaufen. Es gibt diverse Caches dieser Art in Hannover,alle mit tollen Lösungen für die Zahlen des Caches. Aber immer ist der Zugang kostenlos möglich!
    Er hat mit dafür gesorgt, dass es hier in Hannover sehr viele, extrem aufwendige Caches zu suchen und zu finden sind. Na und? Ich werde an Ecken geführt, die ich zum Teil gar nicht kannte. Und das ist allemal besser als eine Filmdose in einer versifften Ecke, nur weil da gerade noch kein Cache ist. Und wenn Daniel damit seinen Lebensunterhalt bestreitet, habe ich gar kein Problem damit,solange ich nicht dafür zahlen soll.

  10. 15

    […] bezahlen dann […]

  11. 14

    @an Cächa: Hmm, ja. Vielleicht sind Attribute keine gute Idee. Werden ja meistens sowieso wahllos verwendet und kann man als Basic Member ohne PQ-Funktion die Caches mit einem bestimmten Attribut auch herausfiltern?

  12. 13

    Zu deinem Nachtrag: Die Kennzeichnung gibt es schon, nämlich das $-Attribut…

  13. 12

    @Der Gründel: Das Potential gerade im Bereich des Tourismus ist durchaus nicht zu verachten und es ist daher auch kein Wunder dass sich immer mehr Gemeinden Dosen legen lassen und die Leute damit anlocken. Ob das sein muss bleibt dahingestellt, in vielen Fällen gibt es dort bereits Dosen (manchmal nicht zu knapp) und es würde mich nicht wundern wenn der ein oder andere Cache schon deswegen archiviert wurde (Achtung, Spekulation)… schließlich sind die schönen Ecken ja endlich und die Abstandsregel macht es durchaus nicht einfacher einen Cache in einer gesättigten Gegend zu legen.
    GeoTours und LabCaches gehen ja auch schon in die Richtung und es entstehen dadurch vermutlich bessere und schönere Caches als es der Otto-Normal-Cacher je schafft auszulegen – Geocaching, gefangen zwischen Powertrails und Kommerzdosen.
    Es ist immer die Frage wo der Kommerz beginnt, die Übergange sind fließend. Wie ich hier und bei der Diskussion auf Facebook sehe gibt es viele Geocacher, die kein Problem mit Werbecaches dieser Art haben. Meist kann man diese ja ohne Interaktion oder Kauf erledigen, wenn auch nur in „abgespeckter“ oder „langweiligerer“ Form.
    Schaut man sich auf der anderen Seite allerdings an, dass man bspw. als Eventowner nicht einmal mehr das Restaurant im Listing verlinken darf oder der Reviewer aufgrund von potentieller Werbung den Cache nicht freischaltet, auf der anderen Seite aber solche Werbecaches mit offensichtlichem Werbeauftrag – die Webseite und das Video machen ja keinen Hehl daraus – ohne Weiteres durchgewunken werden, wird hier doch mit zweierlei Maß gemessen.
    Ich für meinen Teil möchte keine solchen Caches machen und einem Pflieger oder wem auch immer das Kässchen klingeln lassen. Dann doch lieber die Filmdose im Wald, in der Hoffnung dass die auch wirklich noch von einem „normalen Cacher“ ohne Hintergedanken zur Geldvermehrung gelegt wurde.
    Daher würde, wenn diese Art des Cachens scheinbar schon so Anklang findet und Groundspeak das trotz ihrer extra für so etwas geschaffenen Kommerzregeln abnickt, eine Kennzeichnung zumindest etwas Klarheit schaffen… Aber ich glaube das dürfte ebensowenig kommen wie so etwas wie ein Nano-Icon. Vielleicht sind wir aber auch schon von der Schleichwerbung um uns herum so abgestumpft, dass es darauf auch nicht mehr ankommt. :-?

  14. 11

    Ich möchte nochmal einen anderen Gedanken ins Spiel bringen:
    Wir reden (und machen) alle vom Geocaching-Tourismus. Überall dort, wo wir durch schöne Dosen, Geoarts, Powertrails(jedem so wie es ihm beliebt) „hingelockt“ werden, dort lassen wir auch unser Geld und sei es nur das Eis oder ApresBier – denke das ist unbestritten.
    Einen Großteil der Kosten von Daniels GeoTours trägt meines Wissens die Sparkasse und Hannover Tourismus(von dem eine satte Summe gen Seattle gehen wird…für Werbung auf deren HP) – aber wo sonst haben die Touristiker mal für das Hobby Geoaching Geld in die Hand genommen ???
    Was meint Ihr, was an Geld für die Installation von Wanderwegen, deren Beschilderung und Zertifizierung, … ausgegeben wird?
    Da finde ich es echt legitim das die Tourismusinstitutionen auch mal hier investieren.
    Und es hat uns hier eine ganze Menge schöner Dosen bescheert – nicht so wie diese 10.600(?) in Süddeutschland, wo erst der Powertrail verboten wurde und dann vier (?) klägliche Dosen gelegt worden.

    Ah, und damit keine Mißverständnisse aufkommen – ich bin Daniels Mitbewerber 😉

  15. 10

    Für mich geht das ganz klar in Richtung Werbung!
    Und das auch noch mit Ankündigung!
    Jeder, der schon mal mit nem Reviewer wegen diesem Thema Probleme hatte, wird ja wegen dem Video richtig „Begeistert“ sein 😐

  16. 9

    Der Gründel hat mal wieder recht! In Deutschland wird sich penibelst an die Guidelines gehalten. Allen täte etwas mehr Entspanntheit wirklich gut. Ich habe mehr als einen Cache gesehen, der den Guidelines nicht oder nicht komplett entspricht. Und? Dann ist halt bspw. eine Dose mal nur 140 Meter von einer anderen entfernt. Mit diesem Wissen kann ich sehr gut weiterleben.

  17. 8

    Ich denke, man muß Daniel zugestehen, das er etwas geschafft hat, wo viele andere Geocacher(die heutzutage lieber nicht genannt werden wollen) dran gescheitert sind – Respekt dafür!

    Dann habe ich den Eindruck, dass in Deutschland die Guidelines buchstabengetreu ausgelegt werden, andere Länder sind da viel entspannter! Ich bin selbst schon verschiedene Male im Ausland in Läden und Restaurants gewesen, um eine Dose zu heben – und schlimm war das nicht ;-)

    Was m.E. fehlt ist der Geschäftssinn in USA.
    Die haben die GeoTours viel zu spät und mit einem schlechten Konzept eingeführt. Für ordentlichen vierstelligen Betrag (jährlich) können x Caches in die GeoTour eingemeindet werden … in diesem Betrag ist nicht die Arbeit für das Legen der Dosen drin!!!
    Ich fände ja einen Cachetyp „kommerziell“ am sinnvollsten – den kann jeder rausfiltern und jeder der so einen in seinem Laden haben will, zahlt einmalig einen kleinen Betrag, kann im Listing soviel Werbung machen wie er will und gut.
    …man muß ja auch nicht jede Dose suchen ;-)

  18. 7

    @glider74: Dann suggeriert Kundenschatz im Video und in der Beschreibung aber etwas, was so eben nicht umsetzbar ist, oder? Als Kunde würde ich mir dann aber schon etwas veräppelt vorkommen.

    Wobei ja sicher jeder die „tolle Installation“ sehen möchte, anstatt nur ein Rätsel zu lösen und das dürfte der Trick sein, wie man doch genau zu dem kommt auf das man mit der Werbung abziehlt. Subtil und wirksam zugleich, das alles mit dem Segen vom Plattformbetreiber, der eine solche Werbung ja eigentlich untersagt… und die Geocacher klatschen noch laut Beifall. :roll:
    Da kann man nur seinen Hut ziehen, eine durchdachte und geniale Idee wie man mit einfachen Tricks mit Geocaching Geld verdienen kann und keiner kann einem so wirklich böse sein.

  19. 6

    Ich kenne den Cache in Hannover. Daher erlaube ich mit eine Information, die aber auch teilweise dem Listing entnommen werden kann.

    Es gibt 2 Wege an den Code für einen Schlüsseltresor zu bekommen, der im Außenbereich zugänglich ist.

    Entweder Geschäft betreten und „etwas“ mit einer Installation tun (ja z.B. mit einem Becher heißem Kaffee oder Kakao oder Wasser oder..oder) oder im Schaufenster ein Rätsel lösen.

    Somit ist das vermutlich eine Umsetzung, die HQ vermutlich für zulässig einstufen würde, weil das Betreten des Geschäfts für das Finden des Caches oder das Kaufen eines Kaffee nicht erforderlich ist (Weg 2).

  20. 5

    Vielleicht sollte man eine Kennzeichnungspflicht für diese Art der Schleichwerbung einfordern. Großer Hinweis im Listing, das man erst einsehen kann wenn man den Hinweis zur dieser Art der Werbung gelesen und bestätigt hat, Attribut zum Filtern, etc.
    Dann kann wirklich jeder frei entscheiden, zumindest würde man die Werbung damit wenigstens erkennen und aussieben können.

  21. 4

    Es wird zwar nicht explizit gesagt, aber ich nehme doch an, dass ein Teil dieser Caches auch Indoor liegt. Allein um wirklich Umsatz zu befördern. In dem Fall greift ja dann nicht nur die Kommerzfrage, sondern auch die Punkte „Players must be able to find the cache without interacting with staff in the building“, was bei Caches in Geschäften doch eher selten zutrifft und außerdem „Indoor caches can never be traditional caches“. Den Punkt kannte ich auch bisher noch gar nicht und ich kann jetzt auch nicht prüfen, ob diese Caches von ihm Tradis sind oder nicht.
    Aber je nach Reviewer kann da mit Sicherheit ein NA, so er denn zutrifft, sehr schnell die Geschäftsbeziehung beenden. Angriffspunkte gibt es genug.

  22. 3

    Daniel generiert Umsatz und ist offenbar einer von Seattles liebsten „Partnern“, daher gelten nachweislich die Guidelines für ihn nicht. Er kommerzialisiert – mit Rückendeckung aus dem HQ – jeden Scheiß, selbst Community-Projekte wie das Taschen-CITO, zu deren Erfolg er absolut nichts beigetragen hat, versucht er dabei auszubeuten.

  23. 2

    „die müssen erst noch einen Kaffee bei dir kaufen“ Nö, müssen sie eben nicht, auch wenn das in dem Werbevideo so dargestellt wird. Es gibt mehrere Wege, bei dem Cache ans Logbuch zu kommen. Und selbst wenn der eine mit Heißgetränken zu tun hat, so kann man die auch von woanders mitbringen. Das wird aber niemand in einem Werbevideo erwähnen. Letztendlich ist das klares Win-Win: Die Cacher bekommen wirklich gute Caches, die Betreiber zumindest mal Besucher. Ob die was konsumieren, steht auf einem anderen Blatt.

    Im Übrigen scheint dieses „gehe in die Bar und frage nach dem Cache“ nur in Deutschland ein Problem zu sein. In Asien scheint das fast schon normal zu sein. Finde ich unproblematisch, hatte ich auch schon öfter mal. Solange ich nichts kaufen/essen/trinken etc. MUSS, ist das für mich vollkommen okay. Ich bin alt genug, um selbst entscheiden zu können, ob ich dann dort bleibe und Geld da lasse oder einfach nur logge und wieder abhaue.

  24. 1

    Ich habs mal angemessen kommentiert. Bin mal gespannt, ob das gelöscht wird.