Einfallsreiche Aktivierungscodes

Um einen auf geocaching.com trackbaren Gegenstand (Coin/Travelbug) zu aktivieren, benötigt man neben der Trackingnummer einen Aktivierungscode. Damit kann man davon ausgehen, dass der TB oder die Coin auch tatsächlich in den Händen des Cachers ist, der ihn aktivieren möchte. Bei den Throw-Aways Give-Aways von Groundspeak hat man wohl aus Vertrauen in die Community Kostengründen auf diese Art der Authentifizierung verzichtet.

Geonome

Angesichts der kleinen Trackingnummern kann da schon mal ein Buchstabe oder eine Zahl verwechselt werden. Der Owner fragt sich fortan warum sein Stück Blech nicht transportiert/discovered wird und der Erstfinder freut sich über ein unaktiviertes „Geschenk“. Letzteres kommt immer mal wieder vor und nicht immer kann der tatsächliche Owner ermittelt werden. In den meisten Fällen dürfte hier aber wohl die Unerfahrenheit des Cachers eine große Rolle spielen.
Aufgrund meiner, zahlenmäßig eher mangelhaften Erfahrung in Sachen Trackableaktivierung würde ich mich mal etwas weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass es den Einheitsaktivierungscode nur bei Blech aus dem Hause Groundspeak gibt.
Seitdem mich nun zwei der drei Seattle-Zipfelmützen schon seit Monaten von meinem* Schreibtisch aus angrinsen und mir die „Aktivierungscodes“ jeden Tag aufs Neue ins Auge stechen, so lange brennt mir schon eine Frage unter den Nägeln:
Hatte schon mal jemand das Problem eines neu gekauften, aber bereits aktivierten Trackables?
**

 

* Wurde mir postalisch aufgezwungen und nicht auf einem Event per Fußkuss erbettelt
** Gekauft, nicht geschenkt bekommen

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Datum: Montag, 26. September 2011 22:39
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11 Kommentare

  1. 11

    Das große Problem wird bald ganz wo anders liegen: Der Prefix „PC“ ist wohl fast komplett vergeben. Jede Eingabe fast ein Treffer. Da könnte man sich ein Späßle draus machen, aufgespürte unaktivierte Coins einfach mal zu aktivieren, denn ein neuer Service von Groundspeak zeigt jetzt schon mal das Icon an, welches einen erwartet und führt dann sogar manchmal freundlicherweise direkt zum Shop, wo man das gute Stück mittels Anforderung eines Freischaltcodes zur „feindlichen Übernahme“ aktivieren könnte.

  2. 10

    Das Blöde an der Sache mit den einheitlichen Codes ist nur wenn man dann so leichtsinnig ist und den noch unaktivierten Coin discovern lässt und derjenige dann tatsächlich ihn auf sich aktiviert. Kürzlich geschehen und mein Bild von netten Cachern wurde erstmals ad acta gelegt :cry:

  3. 9

    In den 5+ Jahren die Cache Zone trackables verkauft kam das ca. 3 mal vor. Soweit ich mich erinnere war das entweder auf Produktionsfehler (doppelt produzierte codes) oder Tippfehler zurückzuführen (vertippt und der code war trotzdem, zufällig gültig). Alle Fälle wurden gelöst, teils durch adoption, einmal hat Groundspeak auch einen ungewünscht aktivierten wieder als neu in die Datenbank gesetzt.

    Olaf

  4. 8

    Also einheitliche Code finde ich jetzt nicht weiter tragisch.
    Allerdings müssen die TB´s demnächst auch noch eine D-Wertung bekommen. Bei manchen Dingern lässt sich der Code schwer bis garnicht lesen. Und bei anderen sucht man, wie den Nano im Wald. :-?

  5. 7

    Ich habe zwar auch noch nicht so viele Coins bzw. TBs aktiviert, allerdings scheint es doch auch bei anderen Shops so zu sein, dass es ein Einheitspasswort gibt (zumindest für Coins der gleichen Reihe, z.B. Cachekinz). Die Gefahr, die ich sehe, besteht weniger aus versehentlich verschriebenen Aktivierungscodes sondern viel mehr aus boshaft per Script aktivierten Codes, indem ein gelangweilter Programmierer einfach mal alle Kombinationen durchlaufen lässt. Bei der Masse an vergebenen Codes, käme es bestimmt zu Treffern. Sowas könnte einen Shop angesichts der Retour-Forderungen ziemlich ruinieren. Allerdings weiß ich auch nicht, ob Groundspeak da vorgesorgt hat, indem man nur xyz Codes pro Zeit aktivieren kann.

  6. 6

    Das kommt gar nicht mal so selten vor, der Aktivierungscode vieler Coins eines großen US-Shops ist gleich. Viel mehr wird es sogar von einigen Shops wegen dem einfachen Handling so verlangt. Beim Design einer Coin zählt nun mal eher das Design als der Code, dieser wird oft im nach hinein so platziert dass er nicht stört, so kommt die schlechte Lesbarkeit zustande. Steht er am Rand finden Ihn eine Geocacher gar nicht.

  7. 5

    Na guck, das mänliche Gesicht kam mir doch bekannt vor, den TB hab ich auch schon in den Händen gehalten :D
    Doppelte Codes hatte ich bisher nicht

  8. 4

    Auch beim Ernie in der Schweiz und bei compasscoins gibt es einheitliche Activierungscodes. Eine Verwechslung ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Aber individuelle Activierungscodes finde ich auch besser.

  9. 3

    Das ist ja nun wohl nichts ungewöhnliches, es kamen schon viele Coins mit einheitlichen Codes.
    Castle Man Coins kommen zu den von Beleman genannten noch hinzu, die Schweden Moose war soweit ich mir erinnere auch mit einheitlichem Code.

    Daß immer mehr Reisende wegkommen hat sicherlich auch in der Unlesbarkeit der Nummern eine Ursache. Warum die immer kleiner oder gar am Rand irgendwo im Design versteckt werden müssen, ist mir unverständlich…

    Gruß, Elli

  10. 2

    Also ich hatte bislang immer Glück, aber ich habe auch nur eine Handvoll Coins/TBs.

    Lustig ist, wenn man mal einen Zahlendreher beim Discovern reinkriegt und plötzlich auf eine ganz andere Coin stößt :freu:

  11. 1

    Einheitliche Aktivierungcodes sind mir schon häufiger untergekommen, unter anderem bei Geoswag und Landsharkz.