Manche Werbung ist halt einfach anders

„Published – With permission from Groundspeak“, so stand es schon beim GPS-Festival und bei den Timberland-Caches, die Ablehnung von Teilen der Community war trotzdem entsprechend hoch. Während also GPS-Geräte- und Schuhwerbung die Geocacher eher weniger begeistern kann, wird im Gegensatz dazu die Eröffnungsfeier eines Geocaching-Ladens gerne angenommen.
Natürlich wünsche ich dem Shop viel Erfolg, allerdings frage ich mich wo man in Zukunft die Kommerzgrenze ziehen muss. Wenn man sich auf diese Art Event mit Werbeabsicht – denn nichts anderes ist es und so hat die Werbung auch den größten Erfolg – einlässt, dürfte man sich auch in Zukunft über Caches/Events ähnlichen Kalibers nicht mehr beschweren. Lediglich zwei kritische Stimme habe ich in den Anmeldungen entdeckt…

Neee neee neee, wenn schon kommerziell und die eigenen Guidelines über Bord kippen, dann aber bitte richtig.
Wann kommt der nächste Blödmarkt Neueröffnungsevent?
Heute 20% auf alles, außer Preisgebundene Garmin-Geräte…

(Diese Note wird sich nach kurzer Zeit selber löschen…)

Quelle: Note

All animals are equal. Some animals are more equal than others.
Ich boykottiere!

Quelle: Note

…und selbst in der grünen Hölle scheint sich niemand dafür zu interessieren.* :-?

Doppelmoral scheint neben den Kurzlogs die neueste Mode beim Geocaching zu sein. Das Messen mit zweierlei Maß kann man aber schon seit Anbeginn der Menschheit beobachten und macht natürlich auch vor dem Hobby keinen Halt. Dennoch irgendwie eine traurige Entwicklung. :|
Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein schreibe den ersten Kommentar.

*An alle Sockenpuppen: Die SBAs könnt ihr euch sparen, das bringt sowieso nichts.

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Datum: Sonntag, 18. September 2011 19:25
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10 Kommentare

  1. 10

    Auch ich Frage mich, wo die Grenze ist… ein c:geo Event wird nicht freigeschaltet, weils unliebsame Konkurrenz ist… ein Event eines Geocaching-Ladens aber schon? Verkaufen die denn nur Dinge von Groundspeak?

    Und wie schauts mit den Richtlinien aus? Gebend dir aktuellen Richtlinien das her? Wäre es für Groundspeak nicht einfacher (und ehrlicher) nur eine Richtlinie zu haben – ihr macht das was wir wollen?

    VG,
    Jörg

  2. 9

    Hier die Eröffnung eines Shops mit allem Brimborium, dort ein „normaler“ Event, bei dem nicht mal die Speisekarte der Location verlinkt werden darf.

    Ich finde, beide haben ihre Daseinsberechtigung, aber die Reviewer sollten weniger Korinthen kacken, gerade, was das Thema Werbung angeht. Und ja, ich weiß, daß ersteres von Seattle abgesegnet wurde.

  3. 8

    Doch doch die Doppelmoral betrifft sehr wohl Groundspeak. Wenn man in einem Event Listing nicht mal die Kneipe nennen darf…

  4. 7

    Wie man hier sieht, hat „in der Community“ nicht jeder eine ablehnende Haltung. Das ist wohl doch eher ein Phänomen der grünen Hölle :evil:

    Grüße,
    Mahatma Grauer Star der Beleuchtete aka Sturnus Canus, bekannt aus Funk & Fernsehen

  5. 6

    @Mogontiacum: Mit der Doppelmoral meinte ich nicht Groundspeak sondern die sonst so ablehnende Haltung gegenüber Werbecaches aller Art seitens der Community. ;-)

  6. 5

    „On very rare occasions, Groundspeak makes an exception for a commercial cache. Arrangements are made before placement. If your cache is commercial in any way, please contact Groundspeak for clarification about how to comply with cache listing guidelines.“

    Ich sehe da also gar keine Doppelmoral, sondern eher einen Guideline konformen Publish eines Events. Warum wird da so ein Auhebens drum gemacht? Wie immer gilt: Jede Dose / jedes Event ist ein Angebot, keiner muss da hin… ^^

    Und dass sowas von GS gefördert wird ist doch klar, vielleicht zieht das mehr Cacher an, die dann noch mehr Geld für Trackables o.ä. ausgeben, woran dann GS widerum auch verdient. Ich halte das für völlig legitim, sein eigenes Geschäft mit seinen eigenen Möglichkeiten zu bewerben. Würde jeder von Euch genauso machen.

    Und ja, ich freue mich darauf, dass der Laden aufmacht. Und werde selbstredend auch beim Event dabei sein.

    Mogontiacum

  7. 4

    Da ist aber einer sehr mutig und scheint Glück gehabt zu haben.
    Ich gehe davon aus, daß eine Reaktion wie bei der Schuhwerbung für ein vermutlich eher kleines Unternehmen das wahrscheinlich nahezu ausschließlich Geocacher beliefert, sehr große bis existenzbedrohende Folgen gehabt hätte.

    Interessant ist es auf jeden Fall. Ich habe es schon mehrfach im Forum angesprochen: es scheint „Geocaching-Werbung“ zu geben, die akzeptiert wird und welche, bei der das nicht der Fall ist. Und IIRC konnte mir keiner sagen, was nur die gute und die böse Werbung ist.

  8. 3

    In der grünen Hölle gab es dazu schon eine kleine Diskussion im entprechenden Regionalforum.
    Mir ist es ehrlich gesagt wurscht. Events sind eh keine Geocaches und bei dem letzten Event auf dem ich war habe ich nicht mal geloggt.
    Wen kümmert’s also?

  9. 2

    1. Ich gehe da natürlich hin :mrgreen:.
    2. Kommerz ist ja nun nix neues bei GC, komisch das das jetzt erst wahrgenommen wird.
    3. Verwendet einfach mehr OC – 100% kommerzfrei & offen :mrgreen:
    4. Das wird in unserer Gegend schon wahrgenommen, nur macht hier keiner wg. einem umgefallenen Sack Reis einen riesen Aufriss!

    Grüße,
    Mahatma Grauer Star der Beleuchtete aka Sturnus Canus, bekannt aus Funk & Fernsehen

  10. 1

    :gott: Uneingeschränkte Zustimmung zu Deinem Artikel!

    Das Hobby hat die Grenze zum Kommerz bereits im Spurt überschritten, wie das Megaevent in Köln, das eine reine Verkaufsveranstaltung war, eindrucksvoll belegt.

    Es bringt nichts, sich über diese Entwicklung aufzuregen, sie ist nicht mehr zu stoppen, ob es uns gefällt oder nicht!

    Also versagt man reinen Kommerzveranstaltungen am besten einfach die Unterstützung, indem man nicht hingeht, wenn man damit nicht einverstanden ist.