Orientierungslos Geocachen

Geocacher nutzen milliardenschwere Technik, um Tupperdosen im Wald zu suchen… nur mit dem Rückweg haben manche so ihre Probleme.

Eine Frau aus Herne löste einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Rheinland-Pfalz aus. Sie hatte beim Geochaching die Orientierung verloren.

Eine 46-jährige Geocacherin aus Herne hat sich in einem Wald bei Tawern in Rheinland-Pfalz verlaufen und damit einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Frau habe am Sonntagabend angerufen und mitgeteilt, sie habe die Orientierung verloren, berichtete die Polizei am Montag. Die Einsatzkräfte konnten sie zwar ungefähr orten, kurz darauf war jedoch ihr Handy-Akku leer.

Quelle: derwesten.de

Kategorie Freizeitstress, der Schreiber hatte definitiv Humor.  :lol: Beim Lesen konnte ich mir einen lauten Lacher nicht verkneifen, denn auch ich hätte ohne Tracklog-Funktion das ein oder andere Mal nach dem Weg fragen müssen. :ups:
Wie man sieht können sich die modernen Schatzsucher auch mit ihrer tollen Technik verirren – Wie auch immer die Geocacherin in diese Situation gekommen ist, es ist glücklicherweise nichts passiert.

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Datum: Montag, 19. Oktober 2015 19:04
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14 Kommentare

  1. 14

    […] Allerdings würden sich mit flächig ausgelegten Powertrails vielleicht keine Schäfchen verirren, sie könnten mit der Tradi-Krumen-Spur ins Licht zurück in die Zivilisation […]

  2. MarschkompasszahlNo Gravatar
    Montag, 2. November 2015 0:10
    13

    Ach, was habe ich mich schon verlaufen – gerade zu BW-Zeiten und nur mit dem Kompass. Und auch mit dem GPSr stand ich schon blöde im Wald, weil ich die Parkkoordinaten nicht gespeichert und keine Track-Aufzeichnung gemacht hatte.
    Allerdings ist es hier in Deutschland eigentlich fast ausgeschlossen, sich derart zu verlaufen, dass man einsam und elend verhungert und verdurstet liegen bleibt.
    Alle paar hundert Meter gibt es nun mal einen richtigen Weg oder zumindest eine Rückegasse. Und norfalls läuft man eben ein paar hundert Meter in die falsche Richtung, bis man wieder in Richtung Zivilisation unterwegs ist.
    Alternativ: Ersatz-Akkus oder Not-Handy (ohne Schnickschnack – nur Teleon und SMS) mitnehmen!

  3. 12

    […] Orientierungslos Geocachen (JR849, 19.10.15) […]

  4. 11

    […] Orientierungslos Geocachen (JR849) […]

  5. 10

    […] Verlaufen: Orientierungslose Cacherin, ein Widerspruch in sich? Hauptsache, es ist alles gut ausgegangen, meint auch jr849. […]

  6. 9

    Alles altbekannte Probleme! :mrgreen:

    Deshalb wird immer die Parkposition gespeichert und immer mit dem Garmin gesucht oder gewandert.
    Das habe ich gleich zu Anfang also Newbie aus den Erzählungen anderer Cacher gelernt und weil ich meist alleine unterwegs bin auch immer beherzigt.
    Den Track vergesse ich auch gerne mal, ist aber mit Parkplatzwegpunkt kein Problem.

    Nur bei NC ist der Track auch bei mir pflicht. Hilft im dunklen Wald ungemein bei der Orientierung. Auf den letzten paar Metern geht selbst dem Besten im dunklen Wald die Orientierung verloren.

  7. 8

    Der hämischen Worte könnten viele sein. Gerade hier, vom gemütlichen, warmen Sofa aus 8)
    Wenn „Geocaching“ ein Outdoor-Sport ist, bleiben Sonne/Mond oder ein 50-Cent-Kompass, um die grobe Richtung zurück zur Zivilisation (sprich: Straße, Parkplatz, nächste Behausung) zu finden.
    Alte „Pfadfindertugenden“ eben, die man beim Media-Markt-Garmin-alles-Rundum-Sorglos-Paket-Kauf mitbringen sollte.

    Wer sich so verirrt, in einer der dichtbesiedelsten Gegenden dieser Welt, sollte abwägen, ob nicht eher Blitzschach der angemessenere Sport wäre.
    Wie gesagt: Häme ist leicht und meine Verirrungen in den Häuserschluchten der Großstadt verschweige ich besser… :pfeif:

  8. 7

    Ich leiste mir den Luxus neben meinem GPS mit Ersatz-Akkus auch im Rucksack eine Wanderkarte und einen Handkompass dabei zu haben… eher verzichte ich auf mein Handy.

    Aber dazu muss man zumindest auch im Wald die Landschaft lesen und sich nicht nur für „Dosen“ sondern auch für sein Umfeld interessieren.

    Die meisten und größten Orientierungsprobleme hatte ich meist, wenn ich mit netten Leuten unterwegs war, geschwätzt wurde und nach ner Stunde oder mehr irgendwer die Frage in den Raum stellte: „Weiß eigentlich noch jemand wo wir sind?“ ….

    Grüße aus der Pfalz
    Uwe aka UFausLD

  9. 6

    @Mystphi: Jepp, wenn man auf die Suche konzentriert ist kann schon mal die Orientierung geflöten gehen. Besonders irgendwo mitten im Wald und wenn auch noch alles gleich aussieht. Ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich spontan in die falsche Richtung gelaufen bin… :ups:

  10. 5

    @Aga & Deti:
    Nee, hilft definitiv nicht. Das geht solange gut, bis man sich im Wald am Ground Zero befindet und nun anfängt, sich auf die Suche zu konzentrieren. Wenn es da nicht irgendwelche richtungsweisenden etwas markantere Objekte gibt, dann ist die Orientierung schneller weg, als man „Found“ rufen kann. Zumindest geht das mir als Flachlandtiroler und Großstadtkind so.

    Viele Grüße
    Gerald

  11. 4

    Manchmal hilft es auch nicht ständig aufs GPS zu schauen sondern auch mal „in der Gegend rum“… :lol:

  12. 3

    Track Back, aber wie oft habe ich auch schon vergessen die Parkposition zu markieren ;-) .
    Wenn man dann noch (wie ich) alle gefundenen raus löscht, steht man schon mal auf dem Schlauch und kann nur dem kleinem dünnen Faden folgen. Der ist beim Garmin ja zum Glück Standard :-) .

    Doch genau wie man fürs Garmin Ersatzakkus mitnehmen sollte, gibt’s auch für die Handys mittlerweile schöne kleine Powerpacks (die passen sogar in Frauenhandtaschen) und die Kosten nicht die Welt.

  13. 2

    Ist mir auch schon passiert. Ich musste zwar keinen Großeinsatz auslösen, aber die Mittagspause war laaang laaange überzogen :ups: . Seit mir das das zweite Mal passiert war, speichere ich Parkplatz und markante Abbiegepunkte als Waypoint … und natürlich gehe ich nie ohne mein kleines Gelbes :bravo: . Da kann ich auch nach Stunden noch sicher navigieren, ohne zwingend einen Ersatzakku dabei zu haben.

    Viele Grüße
    Gerald

  14. 1

    Einer der wenigen Gründe, warum ich mit dem Garmin geocache. Das ist zuverlässiger und das hat länger Saft :).